Frage die Katze! Der Gourmetkater weiß fast alles!

Montag, 31. Januar 2011

Es lebe der ewige Roggen!

Wußten Sie schon, daß in Halle an der Saale der längste landwirtschaftliche
Versuch der Welt mit Roggen steht?

Den ersten Roggen auf diesem Versuchsfeld baute im Jahre 1878 Julius Kühn, ein
bedeutender Reformator der Landwirtschaft, an. Er war 1862 an die Friedrichs-
Universität nach Halle gekommen und baute seitdem das Landwirtschaftliche
Institut dieser Universität aus. 1866 gründete er auch das Versuchsfeld in
Halle, welches heute den Namen Julius-Kühn-Feld trägt.

Heute noch wächst auf einem 72x80 Meter großem Feld der Versuchsroggen, auf 6
Streifen, gedüngt und ungedüngt. Dabei folgt immer Roggen auf Roggen!

Das Versuchsfeld liegt direkt an der Bahnlinie, unweit des halleschen
Bahnhofes. So ist es verständlich, daß Generationen von Studenten der
Agrarwissenschaften der heutigen Martin-Luther-Universität sehnsüchtig ihren
Zügen hinterher schauten, wenn sie auf dem "Kühnfeld" ihr Praktikum machten.
Besonders freitags!

Seit 2007 steht das Feld des "Ewigen Roggens" auf der Denkmalschutzliste des
Landes Sachsen-Anhalt. Besonders wegen seiner kulturellen, historischen und
wissenschaftlichen Bedeutung wurde dies gemacht.

Wenn Sie mehr über diesen Dauerversuch lesen möchten: www.uni-halle.de !
Einen größeren Artikel zu diesem Standort finden Sie auch auf
www.sonntagsnachrichten.de

Mittwoch, 26. Januar 2011

Alle Vöglein sind schon da....

Ich als Katertier mag Vögel.

Nein !!! Nicht nur Hühnchen im Topf!

Ich mag es auch, wenn sie im Baum sitzen und mir ein Liedchen trällern.

Da gab es ja in den letzten Wochen eine große Vogelzählung. Hunderte Menschen,
sicher auch reichlich Katzen, saßen an den Fenstern und zählten eifrig die
Vogelschar.
Ja, es soll auch den einen oder anderen tropfenden Zahn bei den Katzen gegeben
haben, wenn so ein Flatterviech am Fenster sitzt. Aber wir Katzen sind in der
Wissenschaft professionell!

Also wird zuerst gezählt!

Was hat diese Zählerei gebracht?

Bei den eingeborenen Vögeln sind in unseren Gefilden am meisten vertreten:

-Kohlmeise
-Blaumeise
-Grün- und Buchfinken
-Sperlinge
-Kleiber
-Eichelhäher
-Spechte

Bei den Wintertouristen aus dem hohen Norden sind am häufigsten bei uns zu
Gast:

-Bergfinken
-Erlenzeisige
-Rotdrosseln

Interessant ist, daß die meisten Vögel die Nähe der Siedlungen suchen. Grund
ist sicher, daß es in den aufgeräumten Gärten und der klinisch reinen Natur
kaum noch Futter zu finden gibt.

Ich hatte extra im Garten die Samenstände an den Pflanzen gelassen. Die sind
aber noch fast alle voll. Auch habe ich in diesem Jahr in meinem Garten kaum
noch Kohlmeisen gesehen. Die Blaumeisen sind auch weniger geworden.

Woran kann das liegen?

Ich war das jedenfalls nicht!

Freitag, 21. Januar 2011

Topinambur-Salat

Haben Sie gestern meinen Artikel auf meinem Blog "Gourmetkaters Marktplatz"
gelesen?

Da habe ich Ihnen mein Rezept für einen Topinambur-Senf-Topf mit Ei verraten.
Mit Pellkartoffeln! Schließlich ist jetzt Erntezeit dieses gesunden Gemüses.

Ist echt lecker gewesen! Nur habe ich wieder soo viieel gekocht, daß noch
reichlich davon übrig geblieben ist.

Aber das ist nicht weiter schlimm. Ich würfele einfach die restlichen
Pellkartoffeln und gebe den Topinambur-Senf-Topf und die Kartoffeln in eine
Schüssel. Darüber kommt noch etwas vom besten kaltgepreßten Olivenöl.

Weil die Damen im Hühnerstall zur Zeit richtig gut Eier legen, koche ich noch
schnell ein paar Eier, würfele diese und gebe sie auf meinen Topinambur-Salat.

Notfalls noch etwas mit Pfeffer und meinem "Wildkräutersalz" nachwürzen.
Das Salz können Sie natürlich bei mir auf www.firma-hintz.de bestellen!

Na dann: Guten Appetit!!

Mittwoch, 12. Januar 2011

Heilpflanze des Jahres

Wenn man nach dem Schnee das Wetter jetzt sieht, besteht die Gefahr, daß der Gärtner zu früh an den Frühling denkt.

Doch jetzt ist eben die Zeit für ein wenig Garten-Theorie.

Heute möchte ich Ihnen deshalb eine besondere Pflanze Vorstellen:

Der Rosmarin - Heilpflanze des Jahres 2011!

"Rosmarin und Thymian

wächst in meinem Garten,

Jungfer Ännchen ist die Braut,

soll nicht lang mehr warten."

So sagte man früher nicht umsonst diesen Vers, denn der Rosmarin war lange Zeit Glücksbringer in Brautsträußen und Königskronen.

Ein Beispiel hierfür ist Anna von Kleve, die 4. Frau Heinrichs VIII. von England. Sie soll ein von Rosmarin durchflochtenes Diadem getragen haben - Ihren Kopf behielt sie jedenfalls auf ihren Schultern.

Der Rosmarin steht für Treue und aufrichtiges Gedenken, ist aber auch Symbol des Lebens.

Verwendung fand der Rosmarin in Liebestränken, bei der Pestbekämpfung und beim Schutz vor bösem Zauber bei der Geburt. Auch das Weihwasser darf mit ihm versprengt werden.

Auch sollte der Rosmarin stets das Gedächtnis stärken und jugendliche Ausstrahlung verleihen.

Ich glaube, bei all diesen Wirkungen trägt der Rosmarin zu recht das Prädikat "Heilpflanze des Jahres".

Donnerstag, 6. Januar 2011

Das Wetterorakel und eine rauhe Nacht..

.... liegt hinter uns.

Aber nicht nur eine, denn ich rede von den Rauhnächten. Diese
gehen von Weihnachten bis zum 6. Januar. Da heißt es aufpassen! Besonders wenn
man in der Dämmerung oder in der Nacht unterwegs ist! Und ich als schwarzer
Kater weiß, wovon ich rede!

Denn das alte Jahr liegt modernd im Sterben.
Und Wotan und sein Herr sind in der Dunkelheit unterwegs. Aber nicht nur
diese. Denn die armen Seelen derer tanzen, die zu früh gestorben sind und gern
noch ein wenig länger gelebt hätten.
Oder manch einer dieser armen Geister hätte lieber zu Lebzeiten noch etwas
erledigt, welches nun leider unbereinigt bleibt.

Zu all diesem Getümmel auf den nächtlichen Straßen kommen noch die
Wintergeister aus der alten Zeit dazu. Denn die Schleier zwischen ihrer und
unserer Welt wird nach der Wintersonnenwende immer dünner. So sickern
verschwommen die Botschaften dieser alten Schattenwesen zu uns durch.

Da heißt es aufgemerkt!

Denn wie das Wetter in den 12 Tagen zwischen den Jahren (vom 25.Dezember bis
zum 5. Januar) ist, so werden dann auch die Monate im folgenden Jahr.


Deshalb habe ich für Sie das Wetter an diesen Tagen studiert.

Hier folgen meine Daten mit Höchsttemperaturen:

Am 25. Dezember (für Januar) war das Wetter: Schneefall bis zum Mittag und
Verwehungen bei Höchsttemperatur von minus 4,3°C.

Am 26. Dezember (Februar): leichter Schneefall bis Mittag und minus 6,0°C

Am 27. Dezember (März): bedeckt und trocken bei minus 1,9°C

Am 28. Dezember (April): trocken bei minus 5,0°C

Am 29. Dezember (Mai): trocken bei minus 8,5°C

Am 30. Dezember (Juni): trocken und bedeckt, früh minus 6,9°C, nachmittags
minus 3,5°C

Am 31. Dezember (Juli): bis Mittag leichter Schneegriesel, danach Tauwetter
bei Plus 1,8°C

Am 1. Januar (August): zeitweise Nieselregen bei plus 2,5°C

Am 2. Januar (September): vormittags bedeckt, nachmittags heiter bei plus
2,5°C

Am 3. Januar (Oktober): trocken bei wechselnder Bewölkung, plus 1,9°C

Am 4. Januar (November): früh bedeckt und nachmittags heiter mit minus 0,7°C

Am 5. Januar (Dezember): heiter bei minus 4°C bis minus 7°C fallend am Abend

Natürlich erhebe ich darauf keinen wissenschaftlichen Anspruch!

Was könnte dies bedeuten: ????
Wie deuten Sie das Wetter im Jahre 2011?

Ich freue mich auf Ihre Deutungen! Bitte als Kommentar hier abgeben!

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