Frage die Katze! Der Gourmetkater weiß fast alles!

Samstag, 21. Dezember 2013

So kurz vor Weihnachten...

21. Dezember in meinem Garten.... die Primeln blühen
...da verrennen sich die Leute im Shopping-Wahn. Alle reden vom Streß....

Ich habe dafür erst einmal eine kleine Runde durch meinen Garten gedreht. Und siehe da:

Es blüht in meinem Garten auch zu dieser Jahreszeit!

Na dann, 

ich wünsche Ihnen bunte und besinnliche Weihnachten!


Sonntag, 8. Dezember 2013

Neue Informationen zum Geplanten Saatgutrecht...

In meinem Postkorb habe ich diese aktuelle Meldung zur Saatgutpetition erhalten, über die ich bereits berichtet habe und deren Zeichnungsfrist nun beendet ist.

Hier ein Auszug des Newsletters:

Am 22.-24.11. hat bei WIEN ein Vernetzungstreffen europäischer Organisationen zur Saatgutpolitik stattgefunden, es wurde eine gemeinsame Erklärung verabschiedet, siehe: http://www.eu-seedlaw.net 

Die drei HAUPTFORDERUNGEN sind: 

1. Niemand darf genötigt werden, seinen Bedarf an Saatgut oder anderem pflanzlichen Vermehrungsmaterial bei kommerziellen Anbietern zu decken. Gesetzliche Vorschriften müssen auf jeden Fall die Rechte der BäuerInnen, GärtnerInnen und der lokalen Gemeinschaften berücksichtigen, ihr eigenes Saatgut und ihre Pflanzen anzubauen, auszutauschen und zu verkaufen.

2. Der Markt für Saatgut und Pflanzgut darf nicht am industriellen Standard ausgerichtet sein, denn dieser basiert auf technischen und rechtlichen Definitionen, denen natürliche Pflanzen nicht entsprechen können.

3. Es darf weder eine Pflicht zur Registrierung frei vermehrbarer Sorten, noch zur Zertifizierung von Saat- und Pflanzgut geben. 

Die deutsche Version: http://www.eu-seedlaw.net/pdf/Declaration_Vienna_2013-11_DE.pdf 

Kampagne für Saatgut-Souveräniät

http://www.saatgutkampagne.org

Diese Information soll Ihnen helfen, auf dem Laufenden zu bleiben...



Donnerstag, 21. November 2013

Mein Himbeer-Massaker

Gut, daß ich dieses am letzten Wochenende noch vor dem Regen erledigt hatte.....

Herbst-Himbeeren, Rückschnitt
Zugegeben, es ist nicht die feine Art, aber ein Mann wie ich muß bereit sein, auch die schmutzigen Dinge zu regeln.

Dazu gehört mein alljährliches Massaker der Herbst-Himbeeren!

Ich betone: Ich rede hier von Herbst-Himbeeren und nicht von Sorten, die im Frühjahr reifen!

Herbst-Himbeeren haben den großen Vorteil, daß man in ihnen keine Maden findet. Denn wenn die reif werden, dann ist das für diese blöden Insekten zu spät.
Und Maden, die will ich nicht in meiner Marmelade!

Doch warum denn nun mein Massaker in dieser tollen und gesunden Frucht??

Bei Herbst-Himbeeren können an ihren Trieben und Rest-Blättern im Winter Schädlinge überwintern. Dazu gehört auch ein böser Pilz, der meine Himbeeren im nächsten Jahr bedrohen könnte.

Genau aus diesem Grunde werden die Herbst-Himbeeren (und nur diese!!!) zum Winter hin abgeschnitten. Ganz tief am Boden wird das gemacht. Ganz brutal mit der Schere. Oder dem Freischneider, wer Krach in seinem Garten haben möchte.

Nun liegen sie da, die Triebe des Jahres 2013 meiner Himbeeren.

Danke, daß Ihr so fleißig getragen habt!

Nun ist Platz für die nächste Generation. Und im Frühjahr, da erwarte ich frischen Wuchs, der mir dann im Sommer und Herbst wieder schöne Früchte bringen wird....



Sonntag, 17. November 2013

Das war die Kapuzinerkresse......

Frostschaden in Kapuzinerkresse


Da hat der Frost voll zugeschlagen! Meine schöne Kapuzinerkresse hatte sich im Spätherbst noch einmal richtig schön gemacht!
So konnte ich noch schöne Blüten ernten, die ich u.a. für einige meiner Kräuter-Salze brauche.

Doch nun hat dieser blöde Frost mir ein Zwangs-Ende meiner Blüten-Ernte verpaßt!

Ist aber nicht schlimm, denn ich habe zuvor schon reichlich dieser scharfen Blüten ernten können. Aber schön sieht diese Kapuzinerkresse nun nicht mehr aus. Und bevor sie so richtig weich wird, habe ich die Kapuzinerkresse auf meinen Kompost beerdigt.

Natürlich mit Dank für die vielen schönen Blüten und die gute Wirkung als Mischkultur-Partner auf meine anderen Pflanzen!


Mittwoch, 13. November 2013

Topinambur-Ernte

Topinambur, auch Erdsonnenblume, Erdartischocke, Zuckerkartoffel, Erdbirne, in England Jerusalem artichoke, sunroot, sunchoke genannt, ist einfach köstlich!

 Dabei macht der Topinambur (Helianthus tuberosus) im Garten überhaupt keine Arbeit!

Einfach ein paar Knollen pflanzen und....warten! Wer Glück hat, erwischt eine Sorte, di auch bei uns blüht. An der Blüte erkennt man dann die Verwandtschaft zur Sonnenblume.
Ich habe den Topinambur an den Zaun gesetzt, weil das gleich einen Windschutz gibt.

Jetzt ist für meine Topinambur der beste Ernte-Zeitpunkt. Geerntet wird immer nur so viel, wie man verarbeiten kann. Denn lagerfähig ist die Topinambur nicht.
Aber das ist nicht schlimm, denn bei frostfreiem Wetter geht die Ernte bis in das Frühjahr.

Und habe ich hier nicht ein paar Prachtexemplare?!

Topinambur-Knollen
Essen kann man den Topinambur roh oder gekocht, als Gemüse, Suppe, Salat und mehr!




Samstag, 2. November 2013

Blühender Herbst....

Wer denkt, es würde jetzt zu dieser Jahreszeit in meinem Garten nichts mehr blühen, der irrt sich gewaltig!

Prunk-Winde

Bei mir finden Wildbiene & Co. auch noch jetzt Blüten an Ringelblume, Thymian, Minze....



Mittwoch, 30. Oktober 2013

Auch dies muß sein....

....sage ich mir immer, wenn im Garten folgende Arbeit zu tun ist:

Der Kompost muß raus!

Denn in der Kompostbox wird nun im Herbst dringend Platz benötigt! Ich habe mich lang genug vor diesem Job gedrückt. Jetzt ist er längst überfällig!

Mein Kompost

Bauarbeiter würden jetzt zur Schippe greifen, um dieses Gold des Gärtners zu bewegen.
Ich dagegen bevorzuge den Spaten. Denn damit bekomme ich auch die kleinen Äste und das Gräser-Stroh klein, die ich zur Auflockerung mit auf den Kompost geworfen habe.

Und nach einer Stunde.....

Fertig! War ja überhaupt nicht so schlimm!

Nun habe ich wieder besten organischen Dünger für meine Kräuter.
Und das erste Grünzeug, das haben meine Leute auch schon in die leere Box geworfen.



Donnerstag, 24. Oktober 2013

Apfelernte - fertig !

So, heute habe ich meine Apfelernte beendet!

Glauben Sie mir, für so ein kleines schwarzes Kerlchen wie mich war das harte Arbeit! Und wenn ich mir die riesigen Äpfel anschaue, da war es gut, daß ich mir beim Klettern im Baum einen Helm aufgesetzt habe!

Wenn ich die auf meinen Kater-Schädel bekommen hätte!!!

Au Backe!

Aber beim Pflücken der Äpfel, da kann man echte kleine Kunstwerke finden. Wie dieses Exemplar hier zeigt:

Doppel-Apfel


Ein größerer Apfel, in den ein kleiner Apfel eingewachsen ist!

Ist schon interessant, was an meinen Bäumen alles wächst.

Nun bin ich fast mit der Ernte der Früchte fertig. Aber die Goji-Beeren, die kann ich garantiert noch einmal ernten. Weil die in mehreren Wellen reifen....



Samstag, 19. Oktober 2013

Der Safran blüht!

Wenn ich durch meinen Garten schlendere, dann gibt das eigentlich fast immer etwas zu entdecken.

Wissen Sie eigentlich, wie der Safran aussieht?

Hier habe ich ein Bild aus meinem Garten für Sie:

Safran-Blüte


In der unteren Blüte dieses Safran-Krokus sieht man wunderbar die roten Fäden, die so begehrt in der Küche sind.




Dienstag, 15. Oktober 2013

Fangt die Sonne ein!

Spinnen-Netz

Jeder Versuch in meinem Garten, die letzten Warmen Sonnenstrahlen einzufangen, ist mir willkommen!

Sogar die Spinen scheinen sich an dieser Jagd zu beteiligen!

Vielen Dank dafür!




Mittwoch, 25. September 2013

Mein Basilikum !!!!

Hilfe, die Nächte sind schon ganz schön frisch! Und der Nebeldunst am Morgen tut meinem schönen Basilikum auch nicht gut!

Deshalb muß ich unbedingt den Basilikum ernten. Es zählt jetzt jeder Tag!

Mein Basilikum


Und spätestens beim ersten Nachtfrost muß ich fertig sein, sonst ist alles verdorben!

Ich habe viele verschiedene Sorten an Basilikum: die italienische Variante (Genueser), die türkische und griechische Variante (Busch-Basilikum), Thai-Basilikum, Roter Basilikum, Zitronen-Basilikum, Limonen-Basilikum, Mexikanischen Basilikum, Zimt-Basilikum und und, und....

Einen Teil habe ich in Töpfen stehen, ein anderer Teil wächst im Beet in meinem Garten. Alle mußte ich das ganze Jahr über vor gefräßigen Schnecken verteidigen. Und im trockenen Sommer natürlich ungezählt viele Gießkannen schleppen.

Da können Sie sich vorstellen, daß ich nun alle Pfoten voll zu tun habe, diese kostbare Ernte einzuholen!

Und daraus, da zaubere ich wieder tolle Gaumenfreuden für Sie! Egal, ob als Salz, Zucker, Marmelade oder Öl! Lassen Sie sich überraschen!!!!
Die finden Sie auf meinem Shop.

Donnerstag, 19. September 2013

Saatgutvielfalt in Gefahr - News zur Petition

Unsere Saatgut in seiner natürlichen Vielfalt ist in Gefahr. Und damit auch eben ein unermeßliches Kulturgut an alten regionalen Sorten - egal, ob Gemüse, Obst, Blumen, Getreide, und, und, und.Ich habe in diesem Blog schon darüber berichtet.
Und weil ich mir nicht von 5 Leuten in den Konzernen vorschreiben lassen möchte, was mir auf den Teller kommt, habe ich die Petition für freies Saatgut unterzeichnet.

Natürlich möchte ich Sie auf dem neuesten Stand halten, was mit dieser Petition nun ist. Gut, daß ich dazu folgende Rundmail erhalten habe.

Ich denke, dies ist auch eine gute Gelegenheit, Ihre Freunde zu informieren, damit auch diese uns unterstützen. Deshalb bitte diesen Beitrag teilen.

Doch lesen Sie selbst auf meinem Blog Gourmetkaters Marktplatz:

http://holgerhintz.blogspot.de/2013/09/in-gourmetkaters-postkorb.html



Mittwoch, 18. September 2013

Wie kleine Schellen!

Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, daß die Samen-Stände der "Jungfer im Grünen" (verwandt mit Schwarz-Kümmel) wie kleine silberne Schellen aussehen?

Jungfer im Grünen - Samenstand

Und wenn man sie rasselt, dann klingen sie auch noch ein wenig wie Schellen!

Macht richtig Spaß!


Donnerstag, 12. September 2013

Diese Pflaumen müssen runter!

Sie können sich garantiert vorstellen, daß es mir keinen Spaß macht, durch regen-nasse Pflaumen-Bäume zu klettern.

Aber heute habe ich keine Wahl!

Denn der Baum hängt voller schönster Früchte, die eigentlich einige Tage reifen könnten.

Meine Pflaumen

Aber bei der genaueren Kontrolle kann man schon sehen, welche Katastrophe sich anmeldet, wenn ich nicht sofort die Pflaumen ernte:

Platzende Pflaume nach starkem Regen
Wir hatten wochenlange Dürre und alle meine Kräuter, Blumen und Bäume mußten voller Durst ausharren.
Dann kam in den letzten Tagen mehr Regen, als meine zarten köstlichen Pflaumen vertragen konnten.

Das Ergebnis kann man sehen: die ersten Pflaumen begannen am Baum zu platzen! Das bedeutet, ein Jahr Arbeit ist binnen eines Tages vernichtet, weil die Ernte verdorben ist.

Da hilft deshalb nur eine Maßnahme:

So schnell wie möglich ernten und sofort verarbeiten! Denn das Platzen geht in der Obst-Kiste weiter.

Aber ich habe es geschafft! Alle Pflaumen sind vom Baum, die Ernte ist gerettet und ich bin pitsch-naß!

So, nun muß ich aber wieder an die Arbeit! Denn Ernte heiß noch lange nicht zu Marmelade verarbeitet. Und so warten noch einige Stunden Arbeit auf mich!




Sonntag, 8. September 2013

Bin zur Zeit..... Himbeer-Ernte

Zur Zeit bin ich mitten in der Ernte und Verarbeitung meiner Himbeeren.

Meine Himbeeren


Ja, Sie haben richtig gelesen - ich ernte jetzt erst. Denn ich habe in meinem Garten Herbst-Himbeeren. Der Vorteil ist an diesen Himbeeren, daß sie reifen, wenn die Himbeer-Fliege nicht mehr da ist.

Und so habe ich köstliche Himbeeren ganz ohne Maden!

Und daraus mache ich wieder Marmeladen, die ein Gaumen-Schmaus sind!

Schaue Sie doch gleich auf meinen Shop auf www.gourmieze.de!



Dienstag, 3. September 2013

Hilfe! Eine Spinne!

Da hängt die einfach so in meinem Kräuter-Garten ab!

Ist doch bild-schön!


Aber schön ist sie. Und ich freue mich über diese Spinne.

Weil sie meine Kräuter bewacht.


Donnerstag, 29. August 2013

Bin zur Zeit.....

In der Ernte der Goji-Beeren.

Meine Goji-Beeren


Die Pflanzen sind ganz schön stachelig und man muß höllisch aufpassen, sich nicht weh zu tun.

Aber mein Gelee daraus, der schmeckt einfach köstlich! Mit ganzen Goji-Beeren darin!

Den Gelee mit meinen Goji-Beeren gibt es hier.


Donnerstag, 15. August 2013

Heute ist Maria Himmelfahrt

Dieses Datum ist ein wichtiger Stichtag für die Gartenarbeit.

Besonders für die Ernte der Kräuter. Denn rund um die Tage von Maria Himmelfahrt werden das letzte Mal im Jahr die mehrjährigen Kräuter geerntet. Bis auf wenige Ausnahmen.
So können sich die Pflanzen bis zum Winter erholen, um im nächsten Jahr wieder kräftig zu wachsen.

Und weil es im Garten zur Zeit so viele verschiedene leckere Dinge zu ernten gibt, von Kräutern, Früchten und Blüten, sind hier ein paar Schnappschüsse aus meinem Garten:


Donnerstag, 1. August 2013

Küß den Frosch...

...liebe Maid, falls es ein Prinz ist!

ja, ich freue mich immer, wenn ich in meinem Kräuter-Beet neue Mitbewohner finde. Heute habe ich in meinem Garten in Bernburg die Bekanntschaft mit dieser (ich glaube es ist eine) Kröte gemacht:



Ich habe mich richtig erschrocken, als sie mir vor den Pfoten weg sprang! Aber ich habe sie eingefangen, mit meiner Kamera!

Und liebe Mädels!

Was nutzt Euch ein Prinz ohne Reich!

Küßt lieber den Kater, denn der ist garantiert ein kleiner König!


Montag, 29. Juli 2013

In Gourmetkaters Postkorb: Pflanzenvielfalt auf Äckern und in Gärten bedroht

Ich habe heute in meinem Postkorb eine neue Pressemitteilung des Aktionsbündnisses gegen die EU-Saatgutreform erhalten, die ich hiermit gleich an Sie weiterleiten möchte.
Denn wie Sie wissen, habe ich die Petition gegen dieses unsinnige neu geplante Saatgut-Gesetz der EU unterzeichnet, weil es nur dem Schutz der Geldinteressen der großen Saatgutkonzerne dient.

Hier ist die genannte Pressemitteilung, wir würden uns freuen, wenn Sie diese über die Ihre Netzwerke weiter verbreiten (einfach die AddThis-Knöpfe unten oder auf der linken Seite nutzen):
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Presse-Erklärung vom 26. Juli 2013


Pflanzenvielfalt auf Äckern und in Gärten bedroht

Breites Bündnis fordert Umsteuern bei der Neufassung des EU Saatgutrechtes

„Konzernmacht über Saatgut? – Nein danke!“ Zu diesem Fazit kommen Vielfalts-Erhalter, 
Bio-Züchter, Verbraucher- und Umweltorganisationen bei ihrer Analyse des Reformvorschlages der EU-Kommission zum Saatgutrecht. Unter diesem Titel veröffentlichen sie heute 
eine Stellungnahme und fordern eine radikale Richtungsänderung der Saatgut-Gesetzgebung.
Mit überstrengen Zulassungsregeln hat das EU-Saatgutrecht über bald fünf Jahrzehnte den 
Verlust der genetischen Vielfalt auf dem Acker gefördert und zur massiven Ausweitung der 
Marktmacht von wenigen Saatgutkonzernen beigetragen. Am 6. Mai dieses Jahres hat die 
EU-Kommission ihren Vorschlag zur Reform des Gesetzes vorgelegt, der nun von vielen Verbänden kritisiert wird, da er die Gelegenheit zum Umsteuern verpasst. „EU-Ministerrat und 
EU-Parlament müssen nun klare Zeichen setzen und den Gesetzesvorschlag für die Erzeugung und Vermarktung von Saat- und Pflanzgut von Grund auf neu ausrichten“, sind sich die 
unterzeichnenden Organisationen einig. 
Alle alternativen Saatguterzeuger, die biologische Vielfalt, die Umwelt und die Verbraucherinnen und Verbraucher, aber auch viele Landwirte hätten das Nachsehen, wenn dieser 
Reformvorschlag durchkommt. Die großen Saatgutkonzerne sollen dagegen noch stärker 
bevorzugt werden. Um die Vielfalt des Saat- und Pflanzgutes zu erhalten und neu zu ermöglichen fordern die Unterzeichner des Papiers:
1. Die Gesetzgebung muss sich darauf beschränken, die Vermarktung von Saat- und 
Pflanzgut allein für den kommerziellen Anbaus und oberhalb bestimmter Mengen zu 
regeln!
2. Der Austausch von Saat- und Pflanzgut unter Bauern und Gärtnern muss frei bleiben. 
Er darf nicht von der Verordnung geregelt werden.
3. Der Verkauf von Vielfaltssorten muss frei bleiben, er ist für deren Erhaltung und weitere 
Verbreitung noch wichtiger als der Tausch. Eine Registrierung aller Menschen und 
Organisationen, die Vielfaltssorten verkaufen, ist nicht angemessen, auch nicht aus 
Pflanzengesundheitsgründen, und darf nicht Vorschrift werden! 
4. Für die Vermarktung traditionell gezüchteter Sorten muss die amtliche Marktzulassung 
freiwillig sein, sofern darauf keine geistigen Eigentumsrechte (Sortenschutz oder Patente) beansprucht werden.
5. Die Zulassungskriterien und Testverfahren amtlicher Marktzulassungen dürfen Sorten 
für den Ökolandbau nicht länger benachteiligen.
6. Bei amtlich zugelassenen Sorten und Pflanzenmaterial ist Transparenz sicher zu stellen: 
sowohl über die erteilten geistigen Eigentumsrechte, als auch über verwendete Techniken wie Hybridzucht oder die neuen gentechnikähnlichen Züchtungsmethoden!
Pflanzenvielfalt auf Äckern und in Gärten bedroht
Breites Bündnis fordert Umsteuern bei der Neufassung des EU Saatgutrechtes
Presse-Erklärung vom 26. Juli 2013
Unterzeichner:
Arche Noah, Bingenheimer Saatgut AG, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland 
(BUND), Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), Dachverband Kulturpflanzen- 
und Nutziervielfalt, Dreschflegel e.V., Europäisches BürgerInnen-Forum, Kampagne für Saatgut-Souveränität, Naturschutzbund Deutschland (NABU), Pomologen-Verein, Save Our Seeds, 
Slow Food Deutschland, Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt, Zukunftsstiftung 
Landwirtschaft
Kontakte:
Andreas Riekeberg, info@saatgutkampagne.org, Tel.: 0170-11.25.764
Susanne Gura, gura@dinse.net, Tel.: 0177-669.1400
Hans-Joachim Bannier (zu Obstgehölzen), alte-apfelsorten@web.de, Tel.: 0521-121635
Peter Röhrig, roehrig@boelw.de, Tel.: 0160-96459951

Hier ist diese Pressemitteilung als pdf-Datei hinterlegt:
http://www.eu-saatgutrechtsreform.de/pdf/PE_130726_EU_Saatgutrechtsreform_zur_Resolution.pdf

Hier geht es zur gemeinsamen Erklärung zur Reform des EU-Saatgutrechts:
http://www.eu-saatgutrechtsreform.de/

Freitag, 19. Juli 2013

Viel trinken....

...heißt die Devise bei diesen heißen Temperaturen!

Das gilt natürlich auch für unsere Pflanzen.

Aber das die Pflanze Wasser zum Leben braucht, weiß eigentlich jedes Kind. Wasser ist wichtig für den Stoffwechsel unserer Blumen und Kräuter. Aber, was hier nicht vergessen werden darf:

Wasser ist ein wichtiges Kühlmittel für unsere Pflanzen - und auch den Boden!

Ja, dies darf nicht vergessen werden!

Denn Sie haben sich doch bestimmt gewundert, warum Ihre Pflanzen im Beet trotz etwas Gießwasser immer gelber geworden sind?

Dies liegt auch daran, daß die Bodenorganismen bei hohen Temperaturen in den Streik gehen. Denn wer will bei dieser Hitze schon arbeiten!

Eben!

Und ohne Arbeiter im Boden bekommt die Pflanze kein Essen. Weil von den Mikroorganismen keine Nährstoffe aufgeschlossen werden.

Was also machen?

Erst einmal reichlich gießen! So wird auch der Boden abgekühlt und unsere Boden-Arbeiter beenden den Streik.

Dann kann man dem Boden auch neue Arbeiter geben, sozusagen als Streikbrecher.

Doch wie werbe ich die an?

Ganz einfach:

Den Boden mulchen, damit nicht so viel Wasser verdunstet. Da hilft zum Beispiel der Rasen-Schnitt oder die Blätter vom Beinwell.
Zusätzlich sollte man die Pflanzen mit Brennessel-Jauche oder Beinwell-Jauche düngen. (Was eigentlich falsch ist: Denn man düngt ja nie die Pflanze, sondern den Boden!!!)

Pflanzen-Jauche gewinnt man ganz einfach. Hier das Beispiel mit Brennesseln:

Brennesseln grob zerkleinern, in einen alten Eimer geben, mit Wasser auffüllen, Deckel darauf - und gären lassen....

Brennessel-Jauche 


Das Ergebnis hat man bei der Hitze in wenigen Tagen: Eine Jauche voller Mikroorganismen und organischen Nährstoffen. Klar, daß dieses Lebenselixier ein wenig bei der Ausbringung duftet.

Wichtig ist: Diese Jauche nicht pur gießen, denn sonst leidet die Pflanze.

Anwendung:

  1. man gibt auf 10 Liter Wasser ca. 100 ml. 
  2. Umrühren
  3. breitflächig um die Pflanzen gießen

So fördert man wunderbar das Bodenleben durch Nährstoffe und neue Arbeiter. Und diese kleinen Helferlein kümmern sich um unsere Pflanzen.
Unsere Pflanzen bekommen nun wieder die Nährstoffe, die sie brauchen...

....und wir freuen uns über Blüten, Wachstum, Ertrag und Genuß.

Danke, Ihr lieben Helferlein in meinem Boden!


Dienstag, 16. Juli 2013

Neues zum EU-Saatgutrecht.....

Zum Thema neues EU-Saatgutrecht und der dagegen laufenden Petition von Kleinerzeugern, Verbänden, Biobetrieben, privaten Freunden alter Sorten und, und, und habe ich frische Informationen bekommen, die ich hier veröffentlichen möchte.

Wer mehr über dieses sehr heikle Thema erfahren möchte, kann gern hier nachlesen:
www.saatgutkampagne.org

Machen Sie mit, denn hiervon sind auch Sie betroffen!
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"Vorsicht vor Halbwahrheiten aus Brüssel!


In Sachen Saatgutrechtsreform bekommt man aus Brüssel derzeit leider mitunter Halbwahrheiten und falsche Informationen über den Verordnungsvorschlag der EU-Kommission http://www.saatgutkampagne.org/PDF/Saatgut_KOM_Entwurf_DE.pdf zu lesen, auch in Mails und Dokumenten von deutschen Abgeordneten. Wir kontrastieren anonymisierte Zitate mit quellenbasierten Gegendarstellungen.

Gerne können Sie uns weitere Statements zuleiten, wir würden im Rahmen der Möglichkeiten dazu Stellung nehmen und ggf. auch die AutorInnen um eine weitere Stellungnahme bitten. Diese Information steht vollständig unter http://www.saatgutkampagne.org/PDF/Vorsicht_vor_Halbwahrheiten.pdf 

1. Lediglich eine Vereinfachung von zwölf Richtlinien zu einer Verordnung?

Halbwahr: „Zunächst ist das Ziel dieser neuen Verordnung, 12 derzeit parallel bestehende Richtlinien zusammenzufassen und den Rechtsrahmen somit zu vereinfachen.“

Klarstellung: (…) der Regelungsbereich wird ausgeweitet, etwa auch die bäuerliche Saatgutproduktion für den Eigenbedarf wird nunmehr erfasst. Diese hat eine erhebliche Bedeutung für saatguterzeugende Betriebe.

2. Wer wird von der Saatgutverordnung betroffen sein?

Falsch: „Nachdem die Europäische Kommission ihren Vorschlag nun am 6. Mai offiziell vorgestellt hat, ist klar, dass Klein- und Hobbygärtner, sowie kleine Unternehmen von der neuen Verordnung nicht betroffen sein sollen.“ Auch falsch „Kleine Landwirte und Hobbygärtner dürfen ihr Saatgut weiterhin ohne Registrierung handeln und tauschen.“

Richtig ist vielmehr, dass Privatpersonen („Hobbygärtner“) von Auflagen betroffen sein können, und dass alle in der Saatgutproduktion erwerbsmäßig tätigen Unternehmer von der Saatgutverordnung betroffen sein werden. Der maßgebliche englische Text des Verordnungsvorschlages bestimmt in Art. 2(d) lediglich, dass die Verordnung nicht angewendet werden soll auf Pflanzenvermehrungsmaterial, „exchanged in kind between persons other than professional operators“, d.h. nur dann nicht, wenn es um geldlosen Austausch zwischen Amateuren geht. Sobald aber Geld ins Spiel kommt oder Saatgut beruflich erzeugt wird, soll die Verordnung greifen!

a) Privatpersonen betroffen!

Auch Hobbygärtner, die auf Saatgut-Tauschbörsen ihr Saatgut gegen ein Entgelt anbieten, würden künftig Auflagen unterliegen: auf den Saatguttütchen müsste nach Art. 36,1(b) künftig der Hinweis „für Nischenmärkte bestimmtes Material“ stehen; die bereitgestellten Mengen müssen dokumentiert werden. Weitere Regeln bezüglich Verpackung, Kennzeichnung und Vermarktung behält sich die EU-Kommission in einem delegierten Rechtsakt vor (Art. 36,3). 

b) Bäuerliche Betriebe und Gartenbaubetriebe mit Saatguterzeugung betroffen

Als „Unternehmer“ gilt nach Artikel 3, Satz 6 des Verordnungsvorschlages jede „natürliche oder juristische Person, die in Bezug auf Pflanzenvermehrungsmaterial berufsmäßig zumindest eine der folgenden Tätigkeiten ausführt: (a) Erzeugung; (b) Züchtung; (c) Erhaltung; (d) Angebot von Dienstleistungen; (e) Bewahrung, einschließlich Lagerung, und (f) Bereitstellung auf den Markt.“
Demnach wären beispielsweise auch Landwirte oder Gärtner, die für ihren eigenen Betrieb Saatgut herstellen, mit der Erzeugung von Pflanzenvermehrungsmaterial beruflich befasst (weil sie eine der Tätigkeiten ausüben) und müssten die Auflagen nach Art. 7 und 8 erfüllen, sie wären für eine lange Liste von Punkten bezüglich dieser Erzeugung zuständig (Art. 7 a – h) (...)

3. Zulassung traditioneller Sorten historisch und geografisch beschränkt

Halbwahr: „Auch sollen traditionelle Sorten keineswegs verboten oder behindert werden, sondern für diese wird es vereinfachte Genehmigungsverfahren und Ausnahmeregelungen geben.“

Richtig: „Ausnahmeregelungen für traditionelle Sorten“ werden in Artikel 57 vorgenommen, wo es um die „Registrierung von Sorten mit einer amtlich anerkannten Beschreibung“ geht. (…) Doch hier werden nur die sog. Erhaltungssorten aufgegriffen und ihre Zulassung an eine vorherigen Verfügbarkeit auf dem Markt geknüpft. Der Antragssteller muss also beweisen, dass eine Sorte bereits auf dem Markt war. Zudem darf ihr Saatgut nur in der „Ursprungsregion“ vermehrt werden. Zudem: der Zulassungskanal für neue Vielfaltssorten als sog. Amateursorten oder „Sorten für besondere Bedingungen“ entfällt nach dem Kommissionsvorschlag.(...)

4. Ausnahmen für Nischensorten gelten nur für Kleinstbetriebe 
(...)
5. Neue Chancen für bäuerliche Hofsorten und Landrassen fraglich
(...)
6. Zum Verhältnis von Saatgutverordnung und Sortenschutz
(...)
7. Zum Verhältnis von Gentechnik und Saatgutverordnung 
(...) 
Andreas Riekeberg, Kampagne für Saatgut-


Alle weiteren Informationen zur Petition erhalten Sie unter diesem Link:

http://www.openpetition.de/petition/online/saatgutvielfalt-in-gefahr-gegen-eine-eu-saatgutverordnung-zum-nutzen-der-saatgut-industrie"

Dienstag, 2. Juli 2013

Leckere Erdbeeren!

Ich mag sie, diese Erdbeeren! Rot und lecker!



Einfach gezuckert mit Milch, da kann mein Schälchen nicht groß genug sein. Oder auf Eis, Quarkspeise, Torte......


HHHhhmmmmmm!

Schade, daß die Saison in wenigen Tagen wieder vorbei ist.

Freitag, 21. Juni 2013

Meine ersten Maibeeren!

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Leute, das wäre ja fast schief gegangen!

Ich habe in meinem Garten 2 Sträucher Maibeeren gepflanzt. Die Maibeere (Lonicera kamtschatica) wird auch als Honigbeere, Sibirische Blaubeere, Kamtschatka-Beere oder Kamtschatka-Heckenkirsche bezeichnet.

Aber wie sie heißt, ist mir eigentlich egal. Denn diese Beere schmeckt nach Heidelbeere und soll reich an Vitamin B und C sein. Ursprünglich kommt sie aus Sibirien, genauer gesagt von Kamtschatka.

Und ich mag Heidelbeeren.

Heidelbeeren wachsen aber nur auf saurem Boden und mögen keine Schwarzerde. Die Maibeere dagegen kommt auf der fetten Schwarzerde in meinem Garten in Bernburg gut zurecht.

Deshalb habe ich - wie bereits erwähnt - mir 2 Sträucher der Honigbeere gekauft. Mit der Ernte habe ich nicht vor drei Jahren gerechnet, weil diese Beere so lange braucht.

Doch siehe da, an einem Strauch hingen schon einige dieser köstlichen Beeren!

Und die hätte ich fast übersehen!


Maibeere


Also schnell gepflückt und mit einigen Monatserdbeeren gemischt und gezuckert.

Und auf Eis - na da können Sie mir glauben - da habe ich mir glatt die Pfötchen aber richtig abgeschleckt!

War echt gut, daß ich mir den Strauch noch einmal genauer angesehen habe.



Donnerstag, 13. Juni 2013

Schnell noch Rhabarber ernten!

Schade, daß man den Rhabarber nur bis Johanni erntet. Aber auch ein so robustes Gewächs wie der Rhabarber braucht nach der Ernte ein wenig Urlaub, damit er uns im nächsten Jahr wieder mit großen Trieben verwöhnen kann.


Deshalb bin ich schnell in meinen Garten gegangen, um mir noch einige Rhabarber-Stangen zu holen. Ich habe da so einen kleinen roten Rhabarber, der im Geschmack schon ein wenig an Erdbeeren erinnert.

Aus Rhabarber kann man viel machen. Kuchen, Marmelade, Saft, und, und und.

Ich habe da für Sie ein besonderes Rezept:

Mein Rhabarber-Dessert! Das schmeckt einfach toll!

Das Rezept dazu gibt es auf meinem Blog "Gourmetkaters Marktplatz"

Viel Spaß beim Nachmachen!

Samstag, 8. Juni 2013

Die Monstranz-Bohne

Gestern habe ich einen netten Brief von der Frau Strübel aus Pappenheim bekommen. Über diesen Brief habe ich mich sehr gefreut.

Denn darin waren Bohnen!

Monstranz-Bohnen
Jetzt werden Sie sich denken, was der alte Kater sich so über Bohnen freut?!

Auch wenn das hier keine Zauberbohnen sind, so sind sie doch ganz zauberhaft. Denn es handelt sich hierbei um die Monstranz-Bohne.

Die Sorte der Monstranz-Bohne ist etwa 200 Jahre alt. Sie könnte aus dem 16.-17. Jahrhundert stammen. Leider ist die genaue Herkunft unbekannt.

Vom Typ her ist sie eine Stangenbohne. Die Monstranz-Bohne gehört zu den bedrohten Bohnen-Sorten. So wie zum Beispiel auch die Schwaben-Bohne.
Saatgut ist von dieser Bohne kaum noch zu bekommen, da es auch nach dem neuen EU-Saatrecht (ich habe hier berichtet, oder  http://www.saatgutkampagne.org) nicht mehr verkauft werden darf.

Um diese Monstranz-Bohne rankt sich eine schöne Legende:

Es heißt, ein Bauer habe diese Bohne an einer Stelle gefunden, wo er zuvor auch eine versteckte Monstranz entdeckt habe. Das Pferd kniete an dieser Stelle nieder und weigerte sich, den Acker zu pflügen. Auch die Prügel des Bauern halfen nichts.

Die Zeichnung auf den Samen dieser Bohne ist eine Monstranz. Nun gut, als schwarzer Kater kann ich das nicht so gut beurteilen, weil es schon immer gefährlich für uns Katzen war, dich in die Nähe katholischer Kirchen zu wagen. Das konnte verdammt heiß werden.....

Diese Bohne wurde früher in den Klöstern angebaut. Die getrockneten Bohnen wurden mit heißen Nadeln durchstochen und zu Rosenkränzen aufgefädelt.

Die Bauern pflanzten diese Bohnen an ihre Äcker, um diese vor Unheil zu beschützen.

Und deshalb werde ich das nun auch in meinem Garten machen! Denn in unseren Zeiten der Hagelstürme, Hochwasser und Tornados, und neidischer und böswilliger Nachbarn, da kann man nicht genug Schutz bekommen!

Und deshalb vielen Dank, Liebe Frau Strübel, daß Sie mir mit diesem Brief eine so große Freude bereitet haben!

Ich werde an dieser Stelle berichten, was aus meinen Monstranz-Bohnen geworden ist.


Montag, 3. Juni 2013

Meine Gourmetkaters App 1.0

Schon gesehen, oben rechts kann meine neue App für meine Blogs für Android-Handys geladen werden!

Ist kostenlos! Gourmetkaters App 1.0 - Android Market

Dienstag, 21. Mai 2013

Mein Mai-Trieb!

Leute, ich muß mich eilen!

Denn kaum ist der Mai da, dann kommen genau die Triebe, die ich brauche! Triebe, ohne die ein Gourmetkater wie ich nicht leben kann!

Nein!! Was denken Sie denn nun über mich!

Also wirklich!

Ich meine diese kleinen zarten Trieb-Spitzen an Tanne, Fichte, Kiefer und anderen Nadelbäumen!

Mai-Trieb
Denn wenn die gerade ihre braune Schutzkappe abgestoßen haben, dann kann man daraus wunderbare Sachen zaubern!

Zum Beispiel in hochprozentigen Korn einlegen. Dies ergibt einen Wunderbaren Likör, wenn man noch etwas Zucker dazu gibt. Rum geht bestimmt auch.

Oder man gibt einige zarte Spitzen in die Soße von Wild. Oder in den Reis.

Ich aber mag den Maitrieb als meinen Aufstrich. Zum Beispiel auf dem Brötchen zum Frühstück. Oder auf dem Schoko-Eis. Oder auf Bergkäse....

Einfach köstlich!

Sollten Sie unbedingt einmal probieren!

Aber sputen Sie sich! Der Mai-Trieb ist fast durch! Und wenn die Nadeln zu hart sind, dann kann man nur noch das Badesalz damit machen.



Sonntag, 12. Mai 2013

Der Lenz ist Waldmeister-Zeit!


Nun keine Angst, ich jage sie nicht in den Wald, wo Sie mir noch den Hensel und die Gretel machen!

Hier geht keiner verloren, denn mein Waldmeister steht im Garten.


Und daraus kann ich mir wieder wunderbare Mai-Bowle machen! Denn die gehört irgendwie zum Wonnemonat Mai dazu wie, wie,.....

... gehört eben dazu.

In meine Waldmeister-Bowle kommt Weißwein und Waldmeister. Der Waldmeister muß natürlich vorher anwelken, damit er auch nach Waldmeister schmeckt! Das ist wichtig.
Der Ansatz muß nun eine Weile ziehen.
Dann kühle ich meine Bowle mit gefrorenen Erdbeeren ab und gieße noch einen Schluck Sekt darauf.

Köstlich!

Das geht natürlich auch ohne Alkohohl: Weinsaft und Sodawasser.

Und falls Sie keinen Waldmeister haben, da kann ich Ihnen helfen:

Mit meinem Waldmeister-Sirup aus meinem Online-Shop:

Einfach den Sirup in den Wein geben, Erdbeeren dazu und mit Sekt aufgießen.
Oder den Waldmeister-Sirup in Mineralwasser geben. Das ist dann eine schöne Limonade.

Den Waldmeister habe ich auch als Waldmeister-Gelee für Toast und Käse!.Lecker!!!

Und weil der Waldmeister ein so tolles Kraut ist, habe ich gleich meinen Online-Shop damit geschmückt.


Und warum ist mein Sirup nicht grün, werden Sie fragen?

Weil echter Waldmeister garantiert nicht grün färbt!!!!

Dienstag, 7. Mai 2013

Hurra! Der Löwenzahn blüht!

Jetzt, wo es endlich ein wenig wärmer geworden ist, da blühen und gedeihen meine kleinen Schätzchen!

Toll finde ich den Löwenzahn! Denn für mich ist der garantiert kein Unkraut!

Schon der Name mit dem Wort Löwe! Das ist doch etwas für einen Kater wie mich!



Die zarten jungen Blätter kann man in Salaten und Suppen verwenden. Das schmeckt nicht nur, sondern ist auch gesund. Denn wie alle Kräuter ist der Löwenzahn reich an Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen.
Das hilft mit, die Frühjahrs-Müdigkeit zu vertreiben.

Und die Blüten erst! Da wird nicht nur der Salat bunt, sondern aus diesen kann ich wieder köstliche Gelees kochen! Und wenn ich den Löwenzahn dann noch mit Gänseblümchen mische, dann nenne ich meinen Gelee

"Frühlingswiese"

Echt lecker zum Frühstück!

Donnerstag, 2. Mai 2013

Die Kirschblüte...

ist in meinem Garten in vollem Gange.



Auch die Plaumen-Bäume haben ihr schönstes Kleid angezogen.

Der Apfel, der ziert sich noch ein wenig...

Sonntag, 28. April 2013

Rettet mir die Genuß-Vielfalt auf dem Teller!

Liebe Leser,

wie Sie wissen, ist mir eine Vielfalt an Genüssen auf dem Teller mehr als
wichtig. Besonders mag ich Obst und Gemüse von uralten Sorten, die es so im
Handel nicht mehr gibt. Dies klappt aber nur, wenn man diese alten Land-Sorten
auch noch heute anbaut.

Doch damit soll nun Schluß sein????

Ja, so ist es! Denn Großkonzerne greifen nach Ihrem und meinem Teller und
wollen uns unsere Gaumenfreuden verbieten!

Denn der Handel mit gerade diesen alten Sorten, die in jeder Region der Welt
anders sind, soll nach dem Willen dieser Konzerne verhindert werden!
Als Alternative bietet man uns dann nur noch transgenen Einheitsbrei ???

Ohne mich!

Deshalb hab ich auf der Internetseite der Organisation Seed for all
(http://www.seedforall.org) als Firma die Petition zum Schutze unserer Arten-
und Sorten-Vielfalt unterzeichnet!

Nun habe ich eine E-mail von der Zukunftsstiftung Landwirtschaft erhalten, die
wieder genau dieses Thema anspricht (s.u.)

Deshalb nicht zögern, es geht um unser Essen! Es geht um die Vielfalt auf dem
Felde und im Garten! Es geht um den Erhalt unserer Streuobst-Wiesen und
Kultur-Landschaft!
Zeigen Sie Moral und Verantwortung: Petition unterzeichnen und diese Meldung
verbreiten!

Denn ich habe es gemacht!

Nun sind Sie an der Reihe!!!

-----

Die E-mail der Zukunftsstiftung Landwirtschaft:


Freitag 13:41:01

Dringende Saatgut-Aktion: Bunte Vielfalt statt genormte Einfalt von Monsanto &
Co.
Von: Save Our Seeds
An: Katharina Wolfhardt <berlin@zs-l.de>

Bitte unterzeichnen Sie unsere Petition
<http://www.saveourseeds.org/aktionen/werde-aktiv/petition-saatgutverordnung
.html
> und leiten Sie diese Email weiter! Herzlichen Dank!

Liebe Freundinnen und Freunde der Vielfalt,

Die Europäische Kommission will am 6. Mai den Entwurf einer Verordnung zur
Neuregelung des EU-Saatgutrechtes vorlegen. Hohe Gebühren und für kleine
Züchter unüberwindbare Zulassungsverfahren bedrohen dann möglicherweise
viele alte und lokale Obst-, Getreide- und Gemüsesorten aber auch die
Fortentwicklung der Vielfalt auf dem Acker. Der freie Tausch von Saatgut und
Pflanzengut könnte weiter erschwert werden, industrielle Sorten würden noch
alternativloser.

Wir halten den letzten bekannt gewordenen Entwurf von
Verbraucherschutzkommissar Borg für inakzeptabel und fordern die Kommission
auf, ihn abzulehnen. Das Gebot der Stunde ist mehr Vielfalt und Beteiligung
von Bauern, GärtnerInnen und Züchtern in ganz Europa. Nur so kann sich
unsere Landwirtschaft und Ernährung an veränderte Umweltbedingungen und
Verbraucheranforderungen selbstbestimmt anpassen und der Dominanz einer
immer kleineren Zahl internationaler Saatgut-Unternehmen nachhaltig Paroli
bieten.


Saatgut-Vielfalt schützen und fördern!


Bitte unterstützen Sie unseren Appell
<http://www.saveourseeds.org/aktionen/werde-aktiv/petition-saatgutverordnung
.html
> an die politischen Entscheidungsträger:

Die geplante EU-Saatgutverordnung muss mehr Vielfalt auf unseren Feldern und
Tellern ermöglichen, statt sie zu vernichten. Traditionelle und regionale
Sorten aber auch neu entwickelte Sorten, die nicht für den Massenmarkt
bestimmt sind, müssen von Zulassungs- oder Zertifizierungspflichten befreit
bleiben. Strenge Regeln, Kontrollen, Prüfungen und kostspieligen Zulassungen
dürfen nur für Saat- und Pflanzgut gelten, das kommerziell und in großen
Mengen gehandelt wird. Der freie Austausch von Samen und Setzlingen zwischen
Bauern, Saatgutinitiativen und Gärtnerinnen muss gewährleistet und
unterstützt werden.

Nur eine große Auswahl an Obst-, Gemüse- und Getreidesorten sichert, dass
unsere Landwirtschaft sich an den Klimawandel, neue Krankheiten, Schädlinge
und neue Lebensstile anpassen kann. Wir wollen bunte Vielfalt statt
genormter Einfalt!

Unterzeichnen Sie hier!
<http://www.saveourseeds.org/aktionen/werde-aktiv/petition-saatgutverordnung
.html
>

Weiter Sagen!

Je mehr Unterschriften wir sammeln, desto größer unsere Chance eine
nachhaltigere und gerechtere Gesetzgebung in der EU durchzusetzen. Bitte
leiten Sie diese Email an Ihre Freunde, Bekannte und Kollegen weiter und
verlinken Sie die Aktion auf Ihren Social Media Seiten. Herzlichen Dank!





***Save Our Seeds - Marienstraße 19-20, 10117 Berlin, Tel: 030/24047146,
info@saveourseeds.org <mailto:info@saveourseeds.org***> ***

Link zur Petition:
http://www.saveourseeds.org/aktionen/werde-aktiv/petition-saatgutverordnung.
html

Donnerstag, 18. April 2013

Alte Freunde!

Wenn ich in meinem Garten arbeite, da freue ich mich immer, wenn ich alte Freunde treffe!

Denn nach so einem Winter mache ich mir schon Sorgen, ob alle Tiere im Garten überlebt haben.

Wie habe ich mich gefreut, daß ich heute eine meiner Eidechsen im Garten getroffen habe. Denn die helfen mir, mein Gemüse und meine Kräuter von unnützen Schädlingen frei zu halten.

Hallo Echsi!

War echt schön, Dich heute zu sehen! 





Dienstag, 9. April 2013

Immer schön langsam......

....mit den jungen Pferden!

Klar, wenn man jetzt nach dem langen Winter die Sonne lachen sieht, die Vögel zwitschern und sich zartes Grün an den Pflanzen zeigt:

Nur nichts im Garten überstürzen!!!

Denn man kann auch mit der Gartenarbeit zu früh beginnen und damit mehr Schaden als Nutzen verursachen!

Wenn man den Boden bearbeiten will, oder einfach nur mit der Hacke auflockern, dann muß der Boden unbedingt aufgetaut sein. Sonst "schmiert" der Gärtner den Boden. Das bringt Verdichtungen, mit denen das Saatgut Probleme bekommen kann.

Auch wer umgraben möchte: Das Eis muß aus dem Boden verschwunden sein! Denn sonst konserviert man die Kälte im Boden und dieser kann sich nicht erwärmen. Die spätere Aussaat stockt dann mit dem Wachstum an diesen Stellen.

Auch mit dem Schnitt der Pflanzen muß man mitunter noch vorsichtig und zurückhaltend sein.
Klar, was tot und erfroren ist, kann weggeschnitten werden.
Aber gerade bei den Kräutern sollte der ungeduldige Gärtner warten, bis sich das erste Grün des neuen Austriebes zeigt. Dann kann oberhalb dieser Stellen geschnitten werden. Nicht vorher! Sonst schneidet man womöglich noch die Pflanze kaputt, obwohl sie sonst gut durch den Winter gekommen ist.

Was man ohne Schaden für die Kultur schon machen kann, ist das schützende Laub von den Flächen der Pflanzen entfernen. Denn nur so kann die Sonne mit ihren starken wärmenden Strahlen in den Boden eindringen. Das weckt unsere Bodenlebewesen und sie können mit ihrer Arbeit beginnen.

Auch die Vorkultur von Tomaten, Gurken und Co.auf der Fensterbank ist jetzt ein Thema.

Beim Thema Düngung ist noch Zurückhaltung angesagt. Denn wo noch nichts treibt, da kann auch noch kein Dünger verwertet werden. Und ab geht das Zeug mit dem nächsten Regen in das Grundwasser.
Die Ausnahme bilden organische Dünger wie Hornspäne und Kompost. Die kann man schon geben, weil sie langsam wirken.

Und:

Immer noch die Temperatur, besonders die in der Nacht, beobachten! Denn Fröste, die sind immer noch möglich. Und die Gefahr an Schäden dadurch wird immer größer, je weiter die Vegetation fortgeschritten ist.


Freitag, 5. April 2013

Der frühe Vogel.....

......fängt den Wurm. 

So sagt man jedenfalls.

Auch gibt es den Spruch:

"Der Vogel, der früh am Morgen singt, den frißt am Mittag die Katze."

Ich möchte Ihnen versichern, daß ich Katertier diese Vögel garantiert nicht fange und in meine Pfanne haue!

Großes Kater-Ehrenwort!

Denn nach diesem dunklen Winter mit seinem Schnee, mit März-Temperaturen, die kälter als das letzte Weihnachtsfest waren....

...da freue ich mich, daß endlich am Morgen vor meinem Fenster die Vögel singen!

Ganz tapfer machen sie das! Und laut, um gegen den Lärm des Verkehrs und der Flugzeuge anzukämpfen!
Dabei lassen sie sich auch nicht vom restlichen Schnee beirren.

So habe ich mein morgendliches Konzert von Amsel und Co., inklusive dem Ruf des schönen stolzen Hahnes des Nachbarn, die mir den Morgen versüßen.

Nun bekomme ich endlich Hoffnung, daß der Frühling endlich kommen wird.

Morgen.

Oder Übermorgen.

Danke, liebe Flattervögel mit der goldenen Stimme!

Samstag, 23. März 2013

Mein Newsletter


Ich versende morgen meinen aktuellen Newsletter. Wer diesen noch nicht bestellt hat und haben möchte, kann sich noch schnell in den Verteiler eintragen (Natürlich kostenlos!!!).

Dies geht ganz einfach auf www.gourmieze.de

Rechts finden Sie den Punkt Newsletter. Bitte dort eintragen.

Danke!

Ihr Gourmetkater

Mittwoch, 20. März 2013

Heute ist Frühlingsanfang!

Wer hätte das gedacht! Seit heute Mittag 12:02 Uhr haben wir Frühling!

Da mußte ich gleich in meinen Garten um zu schauen, wie viel vom Frühling dort zu finden ist.


Und siehe da! Ich bin fündig geworden!


Es blüht in der weißen Hölle des Winters, den uns Väterchen Frost ohne Erbarmen aufgezwungen hat!




Tapfer ist er ja, der Frühling. da schieben sich die Krokusse einfach durch den Schnee......

Sonntag, 10. März 2013

Schulung zu Gehölz und Pflanzenschnitt

Theoretisch haben wir Frühling. Zumindest meteorologischen Frühling.

Also die beste Zeit, seine Gehölze und Pflanzen im Garten zu schneiden. Und damit aus diesem Schnitt kein Verschnitt wird, hatte gestern das Straßen- und Grünflächenamt Merseburg an den Pavillon im Südpark eingeladen. (Ich hatte auch unter Termine dieses Blogs diese Schulung angeworben, wie Sie wissen.)

Bei 2°C, die sich aber mehr wie -10°C anfühlten, sind aber trotzdem einige Interessenten dem Ruf zu dieser Schnittschulung gefolgt. Der Vorteil dieser kleinen Runde war, daß jeder seine Fragen beantwortet bekam.


Vorgestellt wurden Schnitttechnik bei Aprikose, Sauerkirsche, Blumen und Gehölzen.
Natürlich gab es auch einige Diskussionen, welche Technik des Schnittes nun die beste sei.

Ja Gartenarbeit hat eben auch etwas mit Philosophie zu tun!

Ich möchte jedenfalls dem Straßen- und Grünflächenamt Merseburg für die Einladung an mich danken, daß ich meinen Stand mitbringen durfte.

Schade nur, daß das Wetter so furchtbar kalt war. Sonst wären garantiert noch mehr Besucher gekommen.
Aber vielleicht haben wir im nächsten Jahr besseres Frühlingswetter.

Sonntag, 24. Februar 2013

So viel Schnee!

In den letzten beiden Tagen hat der Winter noch einmal gezeigt, was er drauf hat! So viel Schnee, das sind wir hier eigentlich nicht gewohnt!

Da bin ich bei meinem Rundgang bis zum Bauch in den Schnee eingesunken!

Gut ich gebe zu, so ein frischer Schnee, der sieht in meinem Garten und in der Natur richtig schön aus!
Sehen Sie hier die Bilder davon:



Aber nach dem Spaziergang, da habe ich mich doch gefreut, wieder auf der warmen Fensterbank zu liegen. Da konnte ich von drinnen die Schneeflocken betrachten und ein schönes Schälchen warme Milch genießen!

Dienstag, 5. Februar 2013

Schon an die nächste Ernte denken!


Exotische Tomaten-Samen!
Ich habe in meiner privaten Tomatensammlung im vergangenem Jahr so viel Saatgut
gewonnen, daß ich davon gern etwas an andere Tomatenliebhaber abgeben möchte.
Folgende Sorten kann ich Ihnen anbieten:


  • Bulleneier: Fleischtomate, länglich, mittelrot, große Früchte
  • Small Egg: Wildtomate, kleine Früchte, Pflanze braucht nicht ausgegeizt zu werden, geht auch in der Blumenampel auf dem Balkon
  • Zahnradtomate: Fleischtomate, gezackter Rand, mittelrot
  • Goldene Königin: gelbe Hellfruchttomate
  • Berner Rose: alte Sorte, rosa Hellfruchttomate
  • Lila Sari: Fleischtomate, lila, große Früchte
  • Black Russian: schwarze mittelgroße Früchte
  • Weißes Ochsenherz: weiße Fleischtomate
  • Schwarze Mante: kleine eiförmige Früchte
  • Black Krim: große schwarze Früchte
  • Yellow Zebra: gelbe gestreifte Früchte
  • Black Cherry: dunkle süße Coctail-Tomate
  • Schmale-Grüne-Gelbe: grüne,schmale, gestreifte Früchte
  • Lange-Schmale-Rote: Früchte sind wie der Name
  • Lange-Schmale-Gelbe: fast weiße Früchte
  • Orange Fleischtomate: orange Früchte
  • Strahlenorange: lange schmale orange Früchte
  • Kentaro: rot rosa mittelgroße Früchte


  • Paprikatomate: mittelrote birnenförmige Früchte
  • Jaffa: orange Fleischtomate
  • De Baero: Baumtomate", bis 3 m hoch, robust gegen Fäule
  • Green Zebra: grün, mit gelben Streifen (Hellfruchttomate)
  • Tigerella: rot mit gelben Streifen (Hellfruchttomate)
  • Reisetomate: bildet einzelne Segmente in der Frucht
  • Yellow Pear: kleine birnenförmige gelbe Früchte
  • Balkontomate: mittelgroße Frucht, kleine gedrungene Wuchshöhe
  • Johannisbeere: Wildtomate
  • Zebreno: schwarze Früchte mit roten Streifen
  • Russisches Ochsenherz: mittelrote Fleischtomate
  • Weißes Wunder: große weiße Fleischtomate
  • Schmale-Gelbe-Grünstreifig: Schmale gelbe Früchte mit grünen Streifen

Verkauf (Nur so lange Vorrat reicht, da ich nur kleine Mengen habe):
Preis: 10 Samen pro Tüte, 2,00 Euro + Briefporto Deutsche Post
Bestellung (nur per E-mail):
Formlos per E-mail an info@gourmetkater.de
Bitte Postanschrift nicht vergessen!
Zahlungsbedingungen: Bei Bestellung wird Ihnen eine Rechnung mit der Kontonummer
per E-mail zugeschickt .
Versand erfolgt nach Vorkasse, wenn der Betrag meinem Konto gutgeschrieben
wurde.


Freitag, 25. Januar 2013

Schützt die Sortenvielfalt!

Gerade im Winter, wenn es draußen kalt ist, da kann man wunderbar in den Gartenzeitungen und Büchern stöbern.
Denn das Frühjahr naht und die Planung für Aussaat und Anbau muß auch noch gemacht werden.

Doch was ich heute lesen mußte, hat mich schockiert.

Klar, die Züchtung von Saatgut ist teuer und muß über Lizenzen bezahlt werden. Aber es gibt doch noch diese Uralt-Sorten unserer Altvorderen, die nur in den Regionen angebaut wurden und damit perfekt auf den Standort angepaßt sind. Diese Sorten sind so alt, da gibt es keinen Sortenschutz mehr.
Mit ein wenig Mühe kann man sich dieses Saatgut selber gewinnen und mit dem Nachbarn tauschen. Egal ob Hobby-Gärtner oder Bauer.
Das klappt wunderbar.

Bis jetzt.

Denn dies soll in Zukunft nicht mehr erlaubt sein?

Es lebe die Macht der Großkonzerne wie Monsanto und Co. die ihr Saatgut auch noch auf der kleinsten Parzelle sehen wollen! Am liebsten nur eine Sorte für ganz Europa!

Doch da lese ich heute diese Meldung:

Wird altes und seltenes Saatgut verboten?

"Seltene und bäuerliche Sorten sind durch neue EU-Regelungen bedroht. Sie sollen zugunsten von Hochleistungssorten verdrängt werden.
 
Während die Pflanzenvielfalt ihren Winterschlaf hält, läuft in Brüssel die Überarbeitung des EU Saatgutverkehrs- rechts auf Hochtouren. Eine weitere Einschränkung der Wahlfreiheit beim Saatgut ist zu befürchten."
(Diesen Artikel sollten Sie unbedingt lesen!!!)

Deshalb hat ARCHE NOAH mit seinen Partnern zum Protest gegen diese Pläne aufgerufen. Es gibt eine offene Petition, die auch Sie als Gartenfreund und Liebhaber alter Sorten und deren Genüsse unterstützen sollten!

Zur Petition geht es hier:

Also ich habe das gemacht.

Jetzt sind Sie an der Reihe!

Montag, 21. Januar 2013

Mein aktueller Buchtipp

Bei der Kälte da draußen, da macht es mir wenig Spaß, etwas im Garten zu machen.

Da sitze ich lieber an der Heizung und lese ein Buch.Zum Beispiel, um die neue Saison im Garten zu planen.

Haben auch Sie dazu Lust?

Ich habe ganz neu ein E-Book geschrieben.

Es heißt: Autark leben - Der Bauerngarten



Denn in Zeiten der Krise lohnt es sich, sein Gemüse wieder selbst anzubauen. Denn niemand kann sagen, was die Zukunft bringt.

Hier bietet sich das Modell des Bauerngartens an. Denn in diesem reinen Nutzgarten wird intensiv - aber auch gleichzeitig ökologisch - Gemüse für den eigenen Tisch produziert. Denn ganz ehrlich, wenn die Krise erst einmal da ist, dann kann man sich den Mineraldünger und Pflanzenschutz nicht mehr leisten.
Und genau für diese Interessenten habe ich dieses Buch geschrieben: kurz und bündig, dafür mit nützlichen Tabellen für den Gärtner.

Natürlich ist dieses Buch auch für alle Leser gedacht, die aus einem kleinen Garten mehr heraus holen wollen und deshalb den bestehenden Garten umwandeln möchten.

Ich stelle in diesem Buch die Grundlagen der Idee des Bauerngartens dar, verbunden mit Anbauplanung und Tabellen der Mischkulturpartner. Deshalb eignet es sich auch für die tägliche Arbeit, denn dieses Buch kann man als Gärtner jederzeit auf dem Smartphone haben.

Also ich freue mich, wenn mein Buch Ihnen helfen kann.
Zum Download geht es hier:
http://www.xinxii.com/autark-leben-der-bauerngarten-p-340714.html

Donnerstag, 10. Januar 2013

Alles beginnt zu sprießen....

Ich war heute in meinem Garten, einen kleinen Kontrollgang machen.

Da war alles schon richtig grün geworden. Sogar ein paar Blüten konnte ich sehen!



Und das Moos ist auch richtig saftig grün:


Aber schade, es soll wieder Frost kommen. Und sogar Schnee!

Igitt!

Schade, dann erfriert wieder alles. Auch die schönen Blüten...

Sonntag, 6. Januar 2013

Eine kleine Änderung.....

...habe ich, wie Sie sehen können, an meinem Blog vorgenommen.

Denn bevor die Gartensaison startet, soll auch mein Blog in neuem Licht erstrahlen.

Möglicherweise bin ich noch nicht am Ende der Umgestaltung angekommen. Deshalb bitte nicht wundern, wenn es noch andere Veränderungen gibt.

Denn ein Garten muß auch erst wachsen.....

Dienstag, 1. Januar 2013

Herzlich willkommen 2013 !!!

Herzlich willkommen, 

Du Jahr 2013!!

Jetzt bist Du bei uns in Deutschland angekommen!

Ich wünsche allen meinen Lesern einen tollen Start in das Jahr 2013, Gesundheit, Glück, Freude, Liebe und Erfolg!

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