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Freitag, 10. Mai 2019

Aussaat für Anfänger - Teil 2: Kokos-Pads

Wie ich bereits in früheren Beiträgen gezeigt habe, geht es mit der Aussaat von meinen Pflanzen ganz einfach!

Kokos-Pad
Doch was mache ich, wenn ich gerade keine Erde für meine Töpfe zur Hand habe?! kein Problem, denn auch hier hat sich der Garten-Fachhandel etwas einfallen lassen! Denn so gibt es Pads aus Kokosfasern (Bild oben), die man mit Wasser aufquellen läßt.
Das war mal ein Grund, solche Pads auszuprobieren. Ich habe dazu mir einige Sets gekauft, die alles bis zum Saatgut dabei hatten. Ich denke, da konnte ich nichts falsch machen.

Die Pads (heißen manchmal auch Quelltopf oder Pille) sind schon in einem Folien-Beutel, der später der Topf wird. Den linken habe ich schon einmal ausgeklappt. So wie der rechte liegen die Pods, wie man die Dinger auch nennen kann, in der Verpackung.


Jetzt kommt Wasser dazu! Ungelogen 400 ml!


Die Kokosfaser quillt recht schnell auf. Ich dachte mir so, das Zeug kann man auch in Windeln stopfen...


Und spätestens nach 20 Minuten sieht man nichts mehr vom Wasser! Außer ein paar Tropfen an der Folie. Das zuvor recht spackige Konstrukt aus Beutel und Kokos ist recht stabil geworden.


Nun braucht man nur noch die Oberfläche ein wenig auflockern und das Saatgut gleichmäßig verteilen! So richtig dreckig werden die Finger dabei auch nicht. Ideal für urbane Gärtner auf der Fensterbank!


Das Saatgut wird noch ein wenig angedrückt. Und wer mehrere Töpfe macht und noch ein Gartenanfänger ist, sollte natürlich auch den Topf beschriften!


Nachdem ich das Saatgut ordnungsgemäß abgedeckt habe, wanderten die Töpfe mit zu meinen anderen Saatgefäßen in das Gewächshaus.

Das Saatgut ging auf. Aber ich muß sagen, meine Pflänzchen in Töpfen mit meiner eigenen Kompost-Erde sind deutlich kräftiger und vitaler als jene im Kokos.
Ich werde deshalb die Kokos-Töpfe noch mit ein wenig gesiebter Komposterde bedecken...

Aber ansonsten kann man mit diesen Kokos-Pads wunderbar mit Kindern das Gärtnern üben, ohne gleich den ganzen Garten mit in die Küche schleppen zu müssen. 

Wer dagegen einen guten Kompost wie ich hat, wird selbst gemachter Aussaat-Erde immer den Vorzug geben. Und dies heißt bei mir immer: Feiner gut gerotteter Kompost, den ich nie dämpfe oder anderweitig abtöte! Purer lebendiger Kompost ohne Beimischungen von Sand oder was auch immer in der Literatur empfohlen wird! D habe ich selten Probleme mit der Aussaat.

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