Frage die Katze! Der Gourmetkater weiß fast alles!

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Dienstag, 25. September 2018

Unser Kräutergarten öffnet die Pforte!

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Am 27. September öffnet unser Kräutergarten für Sie seine Pforten!

Tag des offenen Kräutergartens
27. September 2018
14:00-18:00 Uhr
Friedrich-Knaust-Platz 4
06406 Bernburg OT Baalberge

Besuchen Sie unseren neu angelegten Kräutergarten in Baalberge! Holen Sie sich Inspirationen, wie man frische Kräuter für seine Küche in einem naturnahen Garten anbauen kann. Dies freut dann nicht nur Ihren Gaumen, sondern auch unzählige Bienen und andere Nützlinge.
Unser Garten liegt direkt an der Fuhne und ist gut über den Lutherweg und Fuhneradweg errechbar. Der Bahnhof ist in ca. 1 km Entfernung.

An diesem Tag zeigen wir Ihnen den Kräutergarten des Fuhnegartens, den wir im letzten Jahr angefangen haben zu bewirtschaften. Deshalb haben Sie bei uns die Gelegenheit zu erleben, wie sich ein Garten im Laufe der Jahre entwickelt! Ideal für Leute, die sich auch einen Garten zulegen möchten.
Kräutertöpfe gibt es im Garten auch zu kaufen.

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Diese Veranstaltung ist Bestandteil des Tages der Regionen.

Sonntag, 2. September 2018

Jetzt geht es ans Eingemachte

Wir haben ja in Deutschland so eine Redewendung, wenn man langsam auf Reserven zurück greifen muß. Gut für den, der mit seinem Garten Vorratswirtschaft betreibt und diese Reserven hat! Denn nur dann kann man beruhigt sagen:

Jetzt geht es an Eingemachte!

Besonders in Hungerjahren, wenn die Ernte ausfällt.

Der Wein steckt ja solche Trockenheit - ich erinnere: wir haben seit April keinen Regen bekommen, welcher den Namen verdient - erstaunlich gut weg. Wie man an meinem Roten Aderstedter sehen kann. Aber der ist in diesem Jahr schon erntereif, was ich für ein wenig früh halte.

Wein
Roter Aderstedter Wein

Aber sein blauer Kumpel, der Blaue Bernburger, schaut schon weniger fröhlich drein. Denn der Blaue Bernburger hat bei mir tüchtig mit der Dürre zu kämpfen. Die Trauben sind schon runzlig, aber richtig süß schmecken sie nicht.

Wein
Blauer Bernburger Wein
Und da haben wir auch schon das Obst abgehakt, was in meinem Obstgarten noch "gut" aussieht.
Die komplette Ernte meiner Herbst-Himbeeren ist ausgefallen. da haben die Pflanzen versucht, Früchte zu tragen, die aber für eine gute Marmelade nicht taugten. Später kamen nur noch Mumien.
Und wo keine Frucht ist, kann man keine Marmelade für den Markt kochen!


Dürre bei Himbeeren
Dürre bei Herbst-Himbeeren
Auch bei den Brombeeren sieht es nicht besser aus. Zuerst sah der Fruchtansatz gut aus. Dann bekamen die Früchte Sonnen-Brand, der sie unschmackhaft werden läßt. Und dann wie bei den Himbeeren: Total-Verlust und damit keine Marmelade für meine Kunden

Dürre in Brombeeren
Dürre bei den Brombeeren
Meine Apfelbäume tragen zwar Früchte, aber wenn jetzt nicht - besser gestern als heute - Regen kommt, werden mir einige Bäume absterben. Die Bäume, die noch gut aussehen, werfen jetzt jeden unnötigen Ballast ab. Und das sind in diesem Fall die Äpfel.
Dürre bei Äpfeln
Dürre: sterbender Apfel
Und wenn die Äpfel erst auf dem Boden liegen, dann kommt jedes Getier, was Durst hat. Sie werden kaum glauben, wie schnell die Ameisen so einen Apfel zerlegen.
Auch neigen die Äpfel in diesem Jahr zum schnellen Verderb. Darum kann man das Fall-Obst kaum nutzen. Sie sehen ja, wie trocken der rasen unter den Äpfeln ist. Da federt nichts den Aufprall der Äpfel ab, wie dies eigentlich gewollt ist.

Fall-Obst
Fall-Obst
So ist das mit diesem ach so tollen Sommer, wie die Medien immer berichtet haben. So bleiben eben einige Sorten an Marmeladen in dieser Saison ausverkauft. Versuchen wir unser Glück 2019 neu.
Aber:
Denn was man nicht erntet, kann man nicht verkaufen. Was man nicht verkauft, bringt mir kein Einkommen. Dies ist das eigentliche Ärgernis dieser Dürre.Staatliche Hilfen bekomme ich sowieso nicht, weil ich so klein bin.
Dennoch haben wir beschlossen, unsere Preise nicht anzuheben. Denn wir haben unsere Preise fair gestaltet. Für unsere Kunden und auch für meine Leute und mich. Für uns, damit wir solch schlechten Jahre abpuffern können. Denn dies bedeutet fair.
Und zum Glück haben wir ja noch unser Eingemachtes und anderen Produkte, die wir noch verkaufen können. Damit Sie auch weiterhin meine Marmeladen genießen können.

Ich glaube aber, daß ich ein wenig naiv bin, wenn ich bei den Kunden in Sachsen-Anhalt Verständnis dafür erwarte, wenn man in einer Not-Situation wie dieser Dürre ist. Denn dies hieße vom Kunden, fair zu uns einheimischen Erzeugern zu sein.
Denn Sie werden kaum glauben, mit wie vielen selbsternannten Preis-Nazis ich am Samstag in Aschersleben über meinen Preise diskutieren durfte, die ich seit Jahren nicht erhöht habe!
Von Ernte-Ausfällen, hohen Wasserkosten für die Beregnung, stark gestiegenen Marktgebühren und Verwaltungskosten etc. wollten die nichts wissen. Die verlangen doch rotzfrech von mir, meine Ware unter Erstellungskosten zu verhökern! Diese Debatten nehmen irgendwie gerade in diesen Wochen zu. Richtig aggressiv. Und das auch noch auf einem Erzeugermarkt! Besonders von Typen in albernen Camp David-Klamotten und durch gutbürgerliche Gutmenschen.
Da nehmen Sie es mir bitte nicht übel, wenn ich da ein wenig gereizt reagiere.

Und dies, obwohl ich trotz Ernte-Ausfälle meine Preise nicht erhöht habe!

Zum Glück hatte ich auch wirklich nette Kunden am Stand. Das muß auch mal gesagt werden, weil das  harte Marktleben mit diesen Leuten Spaß macht.


Freitag, 17. August 2018

Tomaten-Ernte

Tomaten
Tomaten-Ernte
Jetzt ist für mich im Garten eine richtig schöne Zeit! Denn wer hätte es bei dieser Dürre gedacht! Ich kann Tomaten ohne Ende ernten!

Aber die haben mir in diesem Jahr auch eine Menge Schweiß und Muskelkraft abverlangt. Denn richtig guten Regen haben wir seit April nicht mehr gehabt. Auch wenn mir das irgendwie niemand glauben will. Besonders nicht die Kunden auf den letzten Märkten. Sehen die denn nicht, wie trocken alles rundherum ist?! Manche Leute irgendwie in einer anderen Welt, wenn es um die Kosten zur Erzeugung von Lebensmitteln geht....

Aber egal, ich ernte nun reichlich Tomaten. Und die verkaufe ich nicht! Ich esse die alle selber. Basta. Denn es sind sehr kostbare Tomaten. Alles alte Sorten.
Und auch kostbar, weil die Wasser-Rechnung in dieser Dürre sehr teuer ist.

Deshalb lasse ich mir meine Tomaten schmecken und genieße sie ganz bewußt.

Und an den Geschmack kommt keine Tomate aus dem Supermarkt heran!



Mittwoch, 8. August 2018

Welt-Katzen-Tag

Weltkatzentag
Weltkatzentag
Heute mache ich nichts im Garten. Außer gießen. Denn es ist Welt-Katzen-Tag!!!

Donnerstag, 26. Juli 2018

Dürre ohne Ende!

Dürre-Schaden im Rasen
Rasen mit und ohne Bewässerung
 Der Regen, über den ich im letzten Beitrag geschrieben habe, war wunderbar für meine Pflanzen! Aber eben auch nur ein Tropfen auf einen völlig überhitzten Stein!
Denn danach, da kam nichts mehr vom Himmel gefallen. Wirklich nichts!

Daß mein Garten noch immer so grün ist, liegt am enormen Wasser-Verbrauch, den ich zur Zeit habe. Gießen mit Schlauch und Kanne über mehrere Stunden - jeden Tag! Da bleibt jede andere noch so wichtige Arbeit liegen.
Wie wichtig mein Wasser ist, sieht man wohl recht gut am obigen Foto. Vorn deckt der Regner den Rasen mit ab. Dort wächst er und ist schön grün. Weiter hinten zeigt, wie mein Garten nach wenigen Tagen aussehen würde, wenn ich nicht gieße.
Jetzt in diesen Tagen kommt noch die enorme Hitze dazu. Wer will schon 35°C, wenn er schwere Gießkannen schleppt! Ich jedenfalls nicht

Da staune ich umso mehr, wenn es im Garten doch noch etwas zu ernten gibt! Da hätte ich doch fast meine Dorman-Beeren übersehen! Naja, es waren nicht viele. Die habe ich gleich aufgegessen.

Dorman-Beere
Dorman-Beere
 Meine Bohnen habe ich in verschiedenen Wellen ausgesät. Dann reifen sie nicht alle auf einmal. Aber daß die Bohnen so gut wachsen liegt auch nur daran, daß ich jeden Tag mehrere Gießkannen je Quadratmeter auf das Beet gieße. Da soll mir niemand sagen, wir hätten einen tollen Sommer!

Busch-Bohnen
Busch-Bohnen mit unterschiedlichem Saat-Zeitpunkt
Also mir reicht das mit der Hitze mächtig gewaltig...

Mittwoch, 11. Juli 2018

Endlich Regen!

Bohnen-Blüte
Bohnen-Blüte
Im Garten wurde die Trockenheit langsam zu viel. Trotz meiner unendlichen Bemühung, allen meinen Pflanzen genügend Wasser zu bringen...
...Es wollte nicht mehr richtig wachsen. Ich hatte das Gefühl, die Blüten vieler Pflanzen gingen förmlich in den Streik und forderten Regen, bevor sie sich öffnen wollten.

Nun kam aber endlich nach unsäglich langer Zeit ein wenig Regen! Nicht viel. Im Grunde viel zu wenig, um die Verluste der vergangenen Dürre-Monate auszugleichen. Und siehe da! Die Pflanzen stehen ganz entspannt da und genießen das frische Naß vom Himmel.
Und ich glaube, da recken sich schon die ersten Blüten, um den Regen zu belohnen. Ich bin schon gespannt, was uns die nächsten Tage bringen werden...


Sonntag, 8. Juli 2018

Wasser-Not im Garten 2




Langsam haben es meine Pflanzen im Garten immer schwerer, an das wunderbare kühle Grundwasser zu gelangen. Dies merkt man, daß einige Blumen und Kräuter zwar Blüten angesetzt haben, aber mit ihrer Blütenpracht noch warten. Dies mag sich nach einem Regen schlagartig ändern, aber im Moment ist eben Dürre.
Das Grundwasser wird inzwischen auch stark gefallen sein. Denn wenn ich mir die Fuhne an meinem schönen Fuhne-Garten anschaue, dann herrscht da üble Ebbe. Nun ja, das hat den Vorteil, daß man jetzt wunderbar Fische beobachten kann Aber Grundwasser? Das fließt offenbar nicht genug nach.

Und so bleibt mir auch weiterhin nichts anderes übrig, als Gießkannen zu schleppen!



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