Frage die Katze! Der Gourmetkater weiß fast alles!

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Sonntag, 18. November 2018

Ende Ernte 2018

Mispel
Mispel
Es ist vollbracht! Meine Ernte-Saison ist heute abgeschlossen worden!

Ja, es ist Sonntag. Aber da fragt man in der Landwirtschaft nicht.

Und es gab in der letzten Nacht starken Frost. So etwas lieben meine süßen Mispel-Früchte! Aber dann wollen auch Sie geerntet werden und im Topf ein warmes Bad nehmen.
Naja, besonders groß sind meine Mispeln in diesem Jahr nicht geworden. Die lange Dürre seit April, in der wir noch immer stecken, war einfach zu viel. Mal sehen, ob sie sich verarbeiten lassen, meine geliebten Mispeln.

Ich muß Ihnen aber sagen: Meine Pfoten sind vom Pflücken tüchtig kalt geworden!

Donnerstag, 15. November 2018

Der lange Sommer verabschiedet sich

Chili
Chili
 Ja, langsam geht das Garten-Jahr in unserem Fuhnegarten dem Ende entgegen.
das war ein Jahr! seit April keinen richtigen Regen! Diese Dürre hält immer noch an! was für ein verrücktes Jahr!
Dafür hatten wir bis jetzt richtig warmes Wetter. Aber davon darf man sich nicht täuschen lassen. Denn mein Winterspeck sagt mir: Die Nacht wird kommen! Und da gibt es kein Entrinnen, auch wenn es nur der Winter ist. Zumindest für mich, der den Winter nicht mag. Deshalb bleibe ich dabei: Die Nacht wird kommen, mit all dem Ungemach, welches ich nicht leiden kann.

Im Gewächshaus konnten bis jetzt die Chilis reifen! Aber da ich mein Glashaus nicht beheize, kann es mit der grünen Pracht in den nächsten Nächten vorbei sein.
Deshalb habe ich in meinem Garten nun all das geerntet, was man noch irgendwie verwerten kann.

letzte Ernte
letzte Ernte
Und das ist mit der Chili-Ernte richtig viel geworden!
Leider sehe ich auf meinem Kompost, daß dieser lange Sommer 2018, der im Grunde genommen bis in diese Tage gedauert hat, langsam vorbei ist.
Meine Dahlien und Gladiolen, deren Knollen nun in das Winterlager umziehen mußten, fanden die letzte Ruhe auf meinem Kompost-Haufen.

Kompost
Das Ende des Sommers
Aber so ist der Kreislauf des Lebens! Lebt wohl, Ihr verwelkten Dauer-Blüten des letzten Sommers! Da freue ich mich, so lange der Frost nicht alles nieder macht, über jede Blüte, die dem nahenden dunklen Winter trotzt.

Herbstblüte
Herbstblüte
Denn wer weiß, wir lange wir das noch können...

Dienstag, 25. September 2018

Unser Kräutergarten öffnet die Pforte!

Zum  Plakat
Am 27. September öffnet unser Kräutergarten für Sie seine Pforten!

Tag des offenen Kräutergartens
27. September 2018
14:00-18:00 Uhr
Friedrich-Knaust-Platz 4
06406 Bernburg OT Baalberge

Besuchen Sie unseren neu angelegten Kräutergarten in Baalberge! Holen Sie sich Inspirationen, wie man frische Kräuter für seine Küche in einem naturnahen Garten anbauen kann. Dies freut dann nicht nur Ihren Gaumen, sondern auch unzählige Bienen und andere Nützlinge.
Unser Garten liegt direkt an der Fuhne und ist gut über den Lutherweg und Fuhneradweg errechbar. Der Bahnhof ist in ca. 1 km Entfernung.

An diesem Tag zeigen wir Ihnen den Kräutergarten des Fuhnegartens, den wir im letzten Jahr angefangen haben zu bewirtschaften. Deshalb haben Sie bei uns die Gelegenheit zu erleben, wie sich ein Garten im Laufe der Jahre entwickelt! Ideal für Leute, die sich auch einen Garten zulegen möchten.
Kräutertöpfe gibt es im Garten auch zu kaufen.

Zum Plakat

Diese Veranstaltung ist Bestandteil des Tages der Regionen.

Sonntag, 2. September 2018

Jetzt geht es ans Eingemachte

Wir haben ja in Deutschland so eine Redewendung, wenn man langsam auf Reserven zurück greifen muß. Gut für den, der mit seinem Garten Vorratswirtschaft betreibt und diese Reserven hat! Denn nur dann kann man beruhigt sagen:

Jetzt geht es an Eingemachte!

Besonders in Hungerjahren, wenn die Ernte ausfällt.

Der Wein steckt ja solche Trockenheit - ich erinnere: wir haben seit April keinen Regen bekommen, welcher den Namen verdient - erstaunlich gut weg. Wie man an meinem Roten Aderstedter sehen kann. Aber der ist in diesem Jahr schon erntereif, was ich für ein wenig früh halte.

Wein
Roter Aderstedter Wein

Aber sein blauer Kumpel, der Blaue Bernburger, schaut schon weniger fröhlich drein. Denn der Blaue Bernburger hat bei mir tüchtig mit der Dürre zu kämpfen. Die Trauben sind schon runzlig, aber richtig süß schmecken sie nicht.

Wein
Blauer Bernburger Wein
Und da haben wir auch schon das Obst abgehakt, was in meinem Obstgarten noch "gut" aussieht.
Die komplette Ernte meiner Herbst-Himbeeren ist ausgefallen. da haben die Pflanzen versucht, Früchte zu tragen, die aber für eine gute Marmelade nicht taugten. Später kamen nur noch Mumien.
Und wo keine Frucht ist, kann man keine Marmelade für den Markt kochen!


Dürre bei Himbeeren
Dürre bei Herbst-Himbeeren
Auch bei den Brombeeren sieht es nicht besser aus. Zuerst sah der Fruchtansatz gut aus. Dann bekamen die Früchte Sonnen-Brand, der sie unschmackhaft werden läßt. Und dann wie bei den Himbeeren: Total-Verlust und damit keine Marmelade für meine Kunden

Dürre in Brombeeren
Dürre bei den Brombeeren
Meine Apfelbäume tragen zwar Früchte, aber wenn jetzt nicht - besser gestern als heute - Regen kommt, werden mir einige Bäume absterben. Die Bäume, die noch gut aussehen, werfen jetzt jeden unnötigen Ballast ab. Und das sind in diesem Fall die Äpfel.
Dürre bei Äpfeln
Dürre: sterbender Apfel
Und wenn die Äpfel erst auf dem Boden liegen, dann kommt jedes Getier, was Durst hat. Sie werden kaum glauben, wie schnell die Ameisen so einen Apfel zerlegen.
Auch neigen die Äpfel in diesem Jahr zum schnellen Verderb. Darum kann man das Fall-Obst kaum nutzen. Sie sehen ja, wie trocken der rasen unter den Äpfeln ist. Da federt nichts den Aufprall der Äpfel ab, wie dies eigentlich gewollt ist.

Fall-Obst
Fall-Obst
So ist das mit diesem ach so tollen Sommer, wie die Medien immer berichtet haben. So bleiben eben einige Sorten an Marmeladen in dieser Saison ausverkauft. Versuchen wir unser Glück 2019 neu.
Aber:
Denn was man nicht erntet, kann man nicht verkaufen. Was man nicht verkauft, bringt mir kein Einkommen. Dies ist das eigentliche Ärgernis dieser Dürre.Staatliche Hilfen bekomme ich sowieso nicht, weil ich so klein bin.
Dennoch haben wir beschlossen, unsere Preise nicht anzuheben. Denn wir haben unsere Preise fair gestaltet. Für unsere Kunden und auch für meine Leute und mich. Für uns, damit wir solch schlechten Jahre abpuffern können. Denn dies bedeutet fair.
Und zum Glück haben wir ja noch unser Eingemachtes und anderen Produkte, die wir noch verkaufen können. Damit Sie auch weiterhin meine Marmeladen genießen können.

Ich glaube aber, daß ich ein wenig naiv bin, wenn ich bei den Kunden in Sachsen-Anhalt Verständnis dafür erwarte, wenn man in einer Not-Situation wie dieser Dürre ist. Denn dies hieße vom Kunden, fair zu uns einheimischen Erzeugern zu sein.
Denn Sie werden kaum glauben, mit wie vielen selbsternannten Preis-Nazis ich am Samstag in Aschersleben über meinen Preise diskutieren durfte, die ich seit Jahren nicht erhöht habe!
Von Ernte-Ausfällen, hohen Wasserkosten für die Beregnung, stark gestiegenen Marktgebühren und Verwaltungskosten etc. wollten die nichts wissen. Die verlangen doch rotzfrech von mir, meine Ware unter Erstellungskosten zu verhökern! Diese Debatten nehmen irgendwie gerade in diesen Wochen zu. Richtig aggressiv. Und das auch noch auf einem Erzeugermarkt! Besonders von Typen in albernen Camp David-Klamotten und durch gutbürgerliche Gutmenschen.
Da nehmen Sie es mir bitte nicht übel, wenn ich da ein wenig gereizt reagiere.

Und dies, obwohl ich trotz Ernte-Ausfälle meine Preise nicht erhöht habe!

Zum Glück hatte ich auch wirklich nette Kunden am Stand. Das muß auch mal gesagt werden, weil das  harte Marktleben mit diesen Leuten Spaß macht.


Freitag, 17. August 2018

Tomaten-Ernte

Tomaten
Tomaten-Ernte
Jetzt ist für mich im Garten eine richtig schöne Zeit! Denn wer hätte es bei dieser Dürre gedacht! Ich kann Tomaten ohne Ende ernten!

Aber die haben mir in diesem Jahr auch eine Menge Schweiß und Muskelkraft abverlangt. Denn richtig guten Regen haben wir seit April nicht mehr gehabt. Auch wenn mir das irgendwie niemand glauben will. Besonders nicht die Kunden auf den letzten Märkten. Sehen die denn nicht, wie trocken alles rundherum ist?! Manche Leute irgendwie in einer anderen Welt, wenn es um die Kosten zur Erzeugung von Lebensmitteln geht....

Aber egal, ich ernte nun reichlich Tomaten. Und die verkaufe ich nicht! Ich esse die alle selber. Basta. Denn es sind sehr kostbare Tomaten. Alles alte Sorten.
Und auch kostbar, weil die Wasser-Rechnung in dieser Dürre sehr teuer ist.

Deshalb lasse ich mir meine Tomaten schmecken und genieße sie ganz bewußt.

Und an den Geschmack kommt keine Tomate aus dem Supermarkt heran!



Mittwoch, 8. August 2018

Welt-Katzen-Tag

Weltkatzentag
Weltkatzentag
Heute mache ich nichts im Garten. Außer gießen. Denn es ist Welt-Katzen-Tag!!!

Donnerstag, 26. Juli 2018

Dürre ohne Ende!

Dürre-Schaden im Rasen
Rasen mit und ohne Bewässerung
 Der Regen, über den ich im letzten Beitrag geschrieben habe, war wunderbar für meine Pflanzen! Aber eben auch nur ein Tropfen auf einen völlig überhitzten Stein!
Denn danach, da kam nichts mehr vom Himmel gefallen. Wirklich nichts!

Daß mein Garten noch immer so grün ist, liegt am enormen Wasser-Verbrauch, den ich zur Zeit habe. Gießen mit Schlauch und Kanne über mehrere Stunden - jeden Tag! Da bleibt jede andere noch so wichtige Arbeit liegen.
Wie wichtig mein Wasser ist, sieht man wohl recht gut am obigen Foto. Vorn deckt der Regner den Rasen mit ab. Dort wächst er und ist schön grün. Weiter hinten zeigt, wie mein Garten nach wenigen Tagen aussehen würde, wenn ich nicht gieße.
Jetzt in diesen Tagen kommt noch die enorme Hitze dazu. Wer will schon 35°C, wenn er schwere Gießkannen schleppt! Ich jedenfalls nicht

Da staune ich umso mehr, wenn es im Garten doch noch etwas zu ernten gibt! Da hätte ich doch fast meine Dorman-Beeren übersehen! Naja, es waren nicht viele. Die habe ich gleich aufgegessen.

Dorman-Beere
Dorman-Beere
 Meine Bohnen habe ich in verschiedenen Wellen ausgesät. Dann reifen sie nicht alle auf einmal. Aber daß die Bohnen so gut wachsen liegt auch nur daran, daß ich jeden Tag mehrere Gießkannen je Quadratmeter auf das Beet gieße. Da soll mir niemand sagen, wir hätten einen tollen Sommer!

Busch-Bohnen
Busch-Bohnen mit unterschiedlichem Saat-Zeitpunkt
Also mir reicht das mit der Hitze mächtig gewaltig...

Mittwoch, 11. Juli 2018

Endlich Regen!

Bohnen-Blüte
Bohnen-Blüte
Im Garten wurde die Trockenheit langsam zu viel. Trotz meiner unendlichen Bemühung, allen meinen Pflanzen genügend Wasser zu bringen...
...Es wollte nicht mehr richtig wachsen. Ich hatte das Gefühl, die Blüten vieler Pflanzen gingen förmlich in den Streik und forderten Regen, bevor sie sich öffnen wollten.

Nun kam aber endlich nach unsäglich langer Zeit ein wenig Regen! Nicht viel. Im Grunde viel zu wenig, um die Verluste der vergangenen Dürre-Monate auszugleichen. Und siehe da! Die Pflanzen stehen ganz entspannt da und genießen das frische Naß vom Himmel.
Und ich glaube, da recken sich schon die ersten Blüten, um den Regen zu belohnen. Ich bin schon gespannt, was uns die nächsten Tage bringen werden...


Sonntag, 8. Juli 2018

Wasser-Not im Garten 2




Langsam haben es meine Pflanzen im Garten immer schwerer, an das wunderbare kühle Grundwasser zu gelangen. Dies merkt man, daß einige Blumen und Kräuter zwar Blüten angesetzt haben, aber mit ihrer Blütenpracht noch warten. Dies mag sich nach einem Regen schlagartig ändern, aber im Moment ist eben Dürre.
Das Grundwasser wird inzwischen auch stark gefallen sein. Denn wenn ich mir die Fuhne an meinem schönen Fuhne-Garten anschaue, dann herrscht da üble Ebbe. Nun ja, das hat den Vorteil, daß man jetzt wunderbar Fische beobachten kann Aber Grundwasser? Das fließt offenbar nicht genug nach.

Und so bleibt mir auch weiterhin nichts anderes übrig, als Gießkannen zu schleppen!



Sonntag, 1. Juli 2018

Wassernot im Garten

Igel
Haben Durst: Igel in meinem Garten
Ist das immer noch eine Hitze! Und ich sage Ihnen: Alles hat Durst in meinem Garten. Weshalb die Kräuter immer noch grün sind? Dies ist ein hart erkämpfter Sieg in der Schlacht gegen die Dürre!
Jeden Tag schleppe ich mindestens 2 Stunden Schlauch und Gießkanne, damit ich die Illusion eines prächtig gedeihenden Gartens habe.
Wenn ich keine Zeit habe, nehme ich den Regner. Aber das ist nicht so gut wie die Wassergabe mit meiner Kanne. Und beim Regner weiß ich nie so genau, wer eigentlich von den Pflanzen wie viel Wasser bekommen hat.
Seit April so gut wie kein Regen, dies zeigt seine Spuren. Nicht nur im Garten, sondern auch in meiner Kasse. denn Wasser aus dem Schlauch gibt es nicht zum Nulltarif. Das war in der Trockenheit im letzten Jahr schon ein großer Posten, Bei der Dürre in diesem Jahr kommt es nun noch dicker!

Regner
Regner

Aber nicht nur die Pflanzen haben Durst! Nein!
Denn in meinem Garten wohnen nicht nur Pflanzen, sondern auch noch andere Tiere. Vögel holen sich die Würmer - wo sie diese besonders nach dem Gießen noch finden? - Insekten und Schmetterlinge surren und schwirren umher und womöglich noch andere Tiere.

Meine Freunde die Igel verstecken sich tagsüber ganz tief im Schatten. Ich treffe sie immer früh und abends bei meinen Rundgängen. Damit sie mir nicht verdursten, habe ich eine Schale mit Wasser für sie hingestellt. Dann brauchen sie in dieser Hitze nicht bis zum Ende des Gartens mit dem Fluß Fuhne laufen. Die Vögel und Libellen holen sich dort ihr Wasser. Die Schwalben machen dies gleich im Tiefflug! Toller Anblick!

Noch geben meine Kräuter und Blumen reichlich Nektar. Vorsichtshalber habe ich aber flache Schalen mit Wasser für die Schmetterlinge und Hummeln aufgestellt. Das wird sogar angenommen!

So hoffe ich, daß ich auch den vielen Tieren in meinem Garten bei dieser Dürre helfen kann. Denn ohne Insekten singt kein Vogel. Und wer will schon einen stillen Garten ohne dieses Vogelkonzert?!
Und die Igel, die mag ich einfach.

Sonntag, 24. Juni 2018

Unser Kraut der Unsterblichkeit




Jetzt ist der erste Schnitt von unserem Kraut der Unsterbkichkeit. Wie wir das machen zeigt unser Video. Wir ernten unsere Kräuter in Handarbeit und kleinen Mengen! So geht es ganz schonend.

Den fertigen Tee unserer Kräuter gibt es natürlich auf unserem Online-Shop www.gourmieze.de


Donnerstag, 21. Juni 2018

Der Juni hat Durst!


Gourmetkaters Kräutergarten
Mein Kräuter-Garten im Juni 2018
Der Schein trügt! Auch wenn das Bild oben von meinem Garten grün aussieht - es ist mehr als trocken in meinem Garten! Jede Blüte und jede Frucht mußte ich mir mühsam mit unzähligen Litern Wasser erkämpfen! Egal ob mit Gießkanne oder Schlauch - Es reicht mir langsam!

Da war der Mai noch so schön aufgeblüht und ich dachte, jetzt geht es so richtig los in meinem Fuhnegarten. Zumal ich auch noch viele neue Pflanzen aus dem alten Garten in Dieskau hier in Baalberge ansiedeln wollte. Und jeder Gärtner weiß: Beim Anwachsen nach dem Umpflanzen ist der Regen die beste Medizin. Was nicht kam war der Regen. Der von oben vom Himmel.
Also der Mai war so etwas von heiß und trocken! Dann auch noch der Juni! Hitze und kein Tropfen Regen!
Nein, denn der Regen war nun ich.
Einige Pflanzen sind sehr gut angewachsen. Andere kämpfen noch.

Aber ich wollte keine Pflanze im alten Garten in Dieskau lassen. Denn das ist ein Schrebergarten. Und da gibt es garantiert Hexen mit dem bösen Blick. Die machen mir meine lieben Pflanzen nur kaputt. Mit ihrem Schreber-Dünkel und ihrem Rasenmäher.
In Dieskau hatte ich so viele Pflanzen - riesige Pflanzen - die nicht alle in meinen Garten in Baalberge passen. Deshalb habe ich viele davon an die alte Bischofsburg in Burgliebenau gestiftet. Da haben sie auch ein neues und schönes Heim gefunden. Die Pflanzen sind gerettet - und ich werde nie, nie wieder einen Schrebergarten pachten!

Heute nun hat der Wetterbericht etwas Regen angesagt. War aber noch nicht da. Nur Wind. Starker Wind. Was für Wind!!!
Meine Pflanzen haben immer noch kein Wasser. Dafür kullern die Blumentöpfe fleißig durch den Garten. Das war aber auch nicht mein Plan.

Aber dennoch: es blüht in meinem Garten! Und dies reichlich. Hart von mir mit Wasser erkämpft! Sagte ich ja bereits.


Japanische Weinbeere
Japanische Weinbeere
Die Japanische Weinbeere hat schön geblüht. Nun hoffe ich auf leckere Beeren, die aber auch dringend Wasser brauchen.

Mauretanische Malve
Mauretanische Malve
Die Mauretanische Malve kommt halbwegs mit der Dürre klar. Sie sieht natürlich mit einem täglichen Drink köstlichen Wassers besser aus.

Heilziest.
Heilziest
Der Heilziest ist eine gut besuchte Tankstelle für Bienen und Schmetterlinge. Deshalt sorge ich auch hier für ausreichend Wasser. Aber bei dem Sturm heute wird sich wohl kaum eine Biene hier sehen lassen. Oder doch?

Weiße Maulbeere
Weiße Maulbeere
Ach ja, die Ernte darf ich natürlich nicht vergessen! Denn meine Weiße Maulbeere hängt in diesem Jahr voller Früchte! Ich konnte schon mehrmals auspflücken, weil die Früchte in Wellen reifen. Durch die Hitze sind die Maulbeeren zuckersüß! das gibt eine köstliche Marmelade, die Sie auf www.gourmieze.de kaufen können.
Ich habe so viele Früchte, daß ich sogar noch neue Produkte entwickeln kann. Lassen Sie sich überraschen!

Alant
Alant
Andere Pflanzen und Kräuter finde ich einfach nur schön. Auch wenn sie im Moment noch nicht nutze. So zum Beispiel der Alant. Schön, oder?

Und so habe ich zur Zeit sehr, sehr lange Arbeitstage! Gießen, Ernten, neue Ware für Sie zubereiten, noch einmal gießen, Markt vorbereiten, gießen, auf den Markt fahren, danach spätabends noch gießen, wenn Sie schon Fußball-WM-Party machen...
Da nehmen Sie es mir bitte nicht übel, wenn ich am Marktstand sauer reagiere, wenn Sie mal eben so den Preis meiner Delikatessen drücken wollen! Denn ja, wir Gärtner und Bauern sind in diesem Jahr sehr empfindlich, wenn es um unsere Ernte und den Preis - unsere Existenz - geht, den Sie womöglich nicht bereit sind zu zahlen. Denn am meisten knausern die Leute, die ein gutes Einkommen haben. Das wissen wir Marktstände. Und als Gutmensch, für den Sie sich gerne geben, sollte es doch selbstverständlich sein, auch an ihre heimischen Produzenten zu denken. Fairer Handel beginnt beim Nachbarn! Gerade jetzt, wo das Wasser knapp und teuer (als Leitungswasser oder Strom für die Pumpe) ist! Wir sind nicht dazu da, Sie kostenlos zu bespaßen!
(Dies nur mal so am Rande gesagt, weil es da bei den letzten Märkten so einige Begegnungen bei mir und meinen Kollegen gab...)


Sonntag, 13. Mai 2018

Der Mai blüht auf

Waldmeister-Sirup
Waldmeister www.gourmieze.de


Der Mai blüht so richtig auf! Aber nur unter der Bedingung, das man schon wieder unendlich viele Gießkannen schleppt!
Wo ich noch im letzten Beitrag von dem vielen Regen berichtet habe, fehlt es nun am Regen-Wasser. Ja, so ist das eben mit der Gartenarbeit!

Mispel-Blüten
Mispel-Blüten
Aber schön blühen tut es schon in meinem Garten. Nicht nur der Waldmeister, die Flieder, der Beinwell...
Sie konnten die Bilder ja auf meiner Bildergalerie unten auf diesem Blog sehen.
Auch die Mispel verspricht in diesem Jahr mit ihren Blüten eine gute Ernte. Auch die Maulbeere macht es der Mispel nach!
Maulbeere, Blüten
Blüten der Maulbeere
 Nicht nur die Bäume blühen in voller Pracht. Auch die Blumen wollen sich nicht verstecken.

Atlas-Mohn
Atlas-Mohn
Die Fuhne ist inzwischen stark gefallen. Nichts mehr von dem vielen Wasser des April, welches sie in die nahe Saale transportierte. Aber auch hier, an meiner garten-Grenze, blühen bunte Farb-Tupfer!

Die Fuhne
Die Fuhne
 Selbst bei meinem Gemüse geht es voran! Die ersten Tomaten dürfen sich an der frischen Luft so richtig gemütlich machen.

Tomaten
Tomaten

Montag, 16. April 2018

Schnecken-Post

Weinberg-Schnecke
Weinberg-Schnecke
Langsam steht mein Garten in voller Blüte! Das wurde aber nach dem langen Winter Zeit!

Nur der Regen, der wird langsam ein wenig viel. Denn ich wollte noch ein paar Dinge im Garten erledigen, die nun in das Wasser fallen.

Aber wer denkt, in meinem Garten rührt sich bei Regen nichts, der irrt. Denn auch im Regen steckt mein Kräuter-Garten voller Leben. Da trifft man zum Schwatz auch mal eine Weinberg-Schecke. Was die wohl zu berichten weiß?

Aber die Schnecke bleibt stumm. Also keine Post.

Na dann soll sie ruhig weiter kriechen, wenn sie es so eilig hat...


P.S. Das Foto kann man als Postkarte & mehr auf Redbubble kaufen! bild.gourmetkater.de

Samstag, 31. März 2018

Krokusblüten mit Bienen

Krokus mit Biene
Krokus mit Biene


Endlich gab es Gestern einen richtig schönen Frühlingstag! Da mußte man einfach in den Garten!
Dies haben sich wohl auch unzählige Bienen gedacht, die sich an meinen Krokussen erfreut haben.

Aber auch Katze Mimi und Kater Luci waren begeistert vom Geschwirre in den Blüten.

Schauen Sie, wie es summt!

Mittwoch, 28. März 2018

Endlich Frühling!

Winter-Garten
Winter-Garten im März

Wenn ich so bedenke, daß mein Garten in der letzten Woche noch so wie auf dem Bild oben aussah, dann bin ich echt froh, daß es nun endlich Frühling wird!

Meine armen Krokusse, wie die sich durch den Schnee quälen mußten!

Krokus
Krokus
Da bin ich jetzt froh, daß dieser blöde Schnee nun endlich getaut ist. Nur die Temperaturen, die dürften ruhig ein wenig höher sein! Denn nur bei 10°C am Tage und Frost in der Nacht - da trauen sich meine Kräuter nicht wirklich auszutreiben. Und ich kann nicht erkennen, wer im Freihland die letzten kalten Tage überlebt hat oder nicht.

Nur im Gewächshaus, da regt sich etwas! Denn in meinen Töpfen treiben langsam meine Kräuter aus! Da freu ich mich, denn dies ist wohl endlich der Beginn des Frühlings in meinem Garten!

Kräuter
Meine Kräuter-Töpfe



Mittwoch, 7. März 2018

Der Winter will nicht gehen!

Seit meinem letzten Beitrag ging es in meinem Garten - und dem Thermometer darin - zu wie auf der Achterbahn!

Zunächst kam die Kälte noch einmal so richtig dicke daher! Man war das kalt! Die Fuhne wollte an meinem Garten komplett zu frieren. Das hat nur nich funktioniert, weil die Strömung zu stark war. Oder die Enten, die hier immer mehr werden, waren eis-brechend. Denn an anderen Stellen war die Eisdecke geschlossen.


So war das bis zum letzten Wochenende.

Dann war es endlich soweit: Es wurde am Montag mollig warm und ich habe meine Kräuter gleich vor die Tür gestellt. Denn frische Luft und Sonne bekommt den Pflanzen besser als das Winter-Lager.

Kräuter
Kräuter in der Frühlings-Sonne
Und ich konnte mich so herrlich in der Frühlings-Sonne wärmen! War das schön, wie der kalte Winter aus meinen Gliedern vertrieben wurde.

Und heute morgen, dem Mittwoch? Da traue ich meinen Augen kaum!!!
Alles in Weiß gebettet!

Schnee-Garten
Schnee im Garten
Aber zum Glück taut der Schnee schon wieder. Denn eigentlich bin ich jetzt völlig auf Frühling eingestellt!


Donnerstag, 1. März 2018

Heute ist meteorologischer Frühlingsanfang!

Die Wetterfrösche sagen, ab heute ist Frühling. Gut, davon ist meine fast abgefrorene Schwanzspitze nicht überzeugt. das hat mir mein heutiger Gartenspaziergang gezeigt.
Aber wenn studierte Leute das behaupten, dann mag dies stimmen.

Aber der Kern der Botschaft soll wohl sein: Es wird bald wärmer!

Es wird also Zeit, sich auf die Garten-Saison vorzubereiten. Da kann man schon einmal das Saatgut aus der Kiste holen und schauen, was sich nun in die Töpfe säen läßt.

Ich starte mit der Aussaat meiner Tomaten nicht vor dem 8. März - das hat was mit der Tageslänge zu tun. Aber durchsehen muß man die Saatgut-Bestände schon einmal.
Beim Nachkaufen unbedingt darauf achten, daß die Samen im Geschäft nie im Frost gestanden haben! Hände weg in diesen Tagen von den Ständern vor der Tür! Weil die sind garantiert pfutsch.

Und wer denkt, das Aussäen von Tomaten und Co sei kompliziert, dem zeige ich im Video, wie kinderleicht es geht. Das Video habe ich vor vielen Jahren gedreht! Das sieht man. Aber die Aussaat funktioniert heute auch nicht anders...
Viel Spaß beim Nach-Gärtnern!

Mittwoch, 28. Februar 2018

Eiskalt zugeschlagen...

Die Fuhne
Die Fuhne


...hat da noch einmal der Winter im Garten!

Bei meinem Rundgang bis zur Fuhne habe ich mir fast die Pfoten abgefroren! So kalt war dieser strenge frostige Ost-Wind!

Wer hätte das gedacht?! Ich habe schon gehofft, das wäre es mit dem ollen Winter gewesen. Die Rosen begannen schon auszutreiben!
Die armen Frühblüher liegen platt auf dem Boden.

Nun muß ich abwarten, bis es wieder wärmer wird, um zu sehen, welchen Schaden der strenge Frost angerichtet hat. Denn dieser harte Frost ohne Schnee, das kann nicht gut gehen.

Aber bis dahin kann ich nichts machen. Da gehe ich lieber in meine warme Stube und schleckere heißen Kakao nach meinem Rezept...



Mittwoch, 24. Januar 2018

Keine Winter-Pause für den Gärtner

Kompost
Kompost
Es gibt ja Leute, die denken, ich habe im Winter nichts zu tun! Das stimmt aber garantiert nicht!
Sicher haben Sie schon einmal den Begriff vom "Gold des Gärtners" gehört. Leider hat das nichts mit irgendwelchen Edelmetallen zu tun. Denn das echte Gold des Gärtners sehen Sie auf dem Bild oben. Und glänzen tut dieses Gold auch nicht. Und trotzdem mache ich mir dafür den Buckel krumm! Denn meine Kräuter brauchen Futter. Und die Lieblingsspeise für meine Pflanzen ist nun einmal der Kompost. Und den habe ic nun in schöne mundgerechte Stücke gesiebt...


Winterlinge
Winterlinge
Der Winter zeigt sich in diesem Jahr eher wie ein nasser Vorfrühling. Zwischen all dem Matsch zeigt sich aber hier und da ein wenig Farbe. Die Winterlinge konnten den Frühling nicht abwarten. Schön, oder!?


Fuhne
Orkan Friederike an der Fuhne
Die Winter-Stürme haben das in diesem Jahr aber ganz schön in sich! Was da mit dem mädchenhaften Namen Friederike daher kam, war letztendlich eine blöde launische Orkan-Zicke! Der Schaden hat sich bei mir in Grenzen gehalten. Nur am Gewächshaus sind ein paar Scheiben abgestürzt. Die waren aber noch heil und ich habe die schnell wieder eingebaut. Damit meine Wintergäste im Gewächshaus nicht frieren müssen.
An der Fuhne, dem Fluß an meinem Garten, hat es einige Bäume umgeworfen. Die waren schon tot. Jetzt haben sie sic zur letzten Ruhe gelegt.


Schneeglöckchen
Schnee-Glöckchen
Auf den Schnee im Winter kann ich getrost verzichten. Nicht aber auf meine Schneeglöckchen im Garten. Und die warten förmlich auf ein paar Sonnenstrahlen! Ich denke, in ein paar Tagen geht das mit der Blüte so richtig los!

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