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Die Katze und der Zwerg

   Im stillen Mondlicht lag der Garten von Oma Erna wie ein verwunschenes Reich. Zwerg Bertram, mit seiner scharlachroten Mütze und dem weißen Bart aus Moos, hielt wie jede Nacht Wache über die Blumenbeete. Doch an diesem Morgen bot sich ihm ein Bild des Jammers: Die stolzen Tulpen lagen umgeknickt, die zarten Stängel der Narzissen waren geknickt, als hätte ein winziger Sturm gewütet. „Bei Bart und Hacke!“, murmelte Bertram und strich sich seinen moosigen Bart. Dies war kein Werk des Windes. Die Abdrücke im weichen Erdreich waren winzig, kaum größer als ein Gänseblümchen. Ein Rätsel für einen Gartenzwerg von Ehre. Er beschloss, den Übeltäter zu stellen. Die nächste Nacht verbrachte Bertram nicht regungslos auf seinem Sockel, sondern versteckt hinter einem Farnblatt. Denn farn macht ja bekanntlich unsichtbar. Die silberne Monduhr tickte lautlos, bis ein Rascheln im Lavendelbusch die Stille zerbrach. Heraus huschte ein kleines Etwas, ein flüchtiger Schatten im Dunkel. Es war Kät...

Abschluß meines Bohnenexperimentes

Ich dachte schon, die letzten Bohnen würden nicht mehr abreifen. Denn wer hier bis zum Frost wachsen wollte, war Sorte Nummer 2 (Gordo aus Brasilien)! Dann wurde es doch ein paar Tage recht kalt mit starken Frösten und ich beschloß, die Pflanze in die warme Scheune zu stellen. Im Freien hätten wir bei dieser Sorte kein einziges Samenkorn geerntet. Würde bedeuten, diese Sorte ist bei uns nicht für das Freiland geeignet. Aber das war mir nun egal und der Topf kam rein unter Dach und durfte dann hier endlich reifen. Und siehe da, es gab ein wenig Saatgut! Hoffentlich wird es auch im nächsten Jahr keimen. Die erste Aussaat ist bei dieser Sorte komplett eingegangen. Aber die 2. Aussaat ist gesund und munter gewachsen. Hat aber nicht geblüht. Zumindest, bis die Tage kürzer wurden. Ich vermute, dem Gordo sind unsere Tag in Mitteleuropa zu lang. Deshalb frage ich mich, ob im nächsten Jahr eine frühe Vorkultur im Topf etwas bringt, fall die Pflanze vor den langen Tagen bei uns ihren Blühreiz be...

Mein Katzen-Adventskalender

  Bald ist es wieder soweit! Die Adventszeit beginnt und ich habe wieder einen neuen Adventskalender für Sie gestaltet! In diesem Jahr geht es um die Familienbande bei uns Katzen vom Fuhnegarten! Natürlich kann man auch wieder die Vorjahreskalender besuchen. Zu den Adventskalendern Viel Spaß wünscht der Gourmetkater!

Fast das Ende...

Eigentlich hätte man denken sollen, daß dies der letzte Blogbeitrag zu unserer kleinen Bohnenreise sein sollte. Denn fast alle Sorten haben ihre Bohnen zur Reife gebracht, wurden geerntet, ausgewertet und in Tüten als Saatgut für die nächste Ernte verpackt. Aber eben nicht alle Sorten. Denn wer hätte es gedacht! Gordo aus Brasilien hat Ende August beschlossen zu blühen! Diese Bohne, wo ich dachte, die würde nur grün sein und nicht mehr blühen, hat nun schöne Bohnen angesetzt, die auch langsam schon in die Reife gehen. Dumm nur, daß letzte Nacht (zum 19. Oktober 2025) der erste Nachtfrost dieses Herbstes kam. Aber zum Glück habe ich das kostbare Saatgut dieses Experiments in Blumenkübeln ausgesät. Und was kann man mit Kübeln machen?  Genau: Man schleppt die Bohnen einfach an ein warmes Plätzchen. Hier dürfen sie weiter abreifen, damit ich für nächstes Jahr auch von der Gordo Saatgut ernten kann. Deshalb gibt es an dieser Stelle noch nicht die endgültige Auswertung. Die folgt dann eb...

Das Wachstum meiner Bohnen

  Inzwischen sind die Bohnen fleißig gewachsen. Da wir je Aussaat und Nachsaat insgeamt 6 Bohnen in die Erde gesteckt haben und einige keimlinge nicht gewachsen oder abgestorben sind, Haben wir nun eine unterschiedliche Anzahl Pflanzen je Sorte. Auch zeigten sich die Blüten zu unterschiedlichen Zeiten in verschiedenen Farben. Auch die Bohnen haben unterschiedliche Färbung je Sorte. Somit ergab sich ein buntes Bild in den Töpfen. Nur die Sorte Gordo aus Brasilien wollte nicht blühen. Aber ich glaube ab heute (17. August) wollen sich ein paar Blüten zeigen. Mal sehen, was die nächsten Tage zeigen. Vielleicht braucht diese Sorte kürzere Tage für die Blüte? Auch hatten wir in der Zwischenzeit mit sehr großer Hitze zu kämpfen. Mit der Hitze kamen die Sorten gut zurecht, wenn genügend gegossen wurde. Regen spielte in den letzten Wochen eine untergeordnete Rolle, denn diesen hatten wir viel zu wenig! Hier folgen ein paar Impressionen: Meccearly: Meccearly 1 (links) und "Namenlos Österrei...

Mein Bohnenversuch: Die Nachsaat geht auf

Bei der Nachsaat gingen die Bohnen schneller auf. Fast gleichzeitig. Am 17. Juni war zumindest eine Pflanze da. Auch waren hier die Pflanzen kräftiger und zeigten dies später auch im Wuchs. Lag es daran, daß hier die Aussaat später war? Oder hat das Aufkalken der Komposterde geholfen? Vielleicht lag es auch daran, daß wir hier nach dem Mondkalender das Aussaatdatum gewählt haben. Das läßt sich aber alles nicht sagen. Später haben die Pflanzen der Nachsaat die Pflanzen der ersten Aussaat in ihrer Entwicklung eingeholt.

Bei den Bohnen: Die Nachsaat

Weil die einzelnen Bohnensorten irgendwie "standen" und nicht richtig wachsen wollten, haben wir am 17. Juni 2025 noch einmal je 3 Samen ausgesät. Die Nummern der einzelnen Sorten sind wie in den Gefäßen zuvor. Nur haben wir pro Hälfte des Blumenkastens immer eine Buschbohne und eine Stangenbohne kombiniert. Der Grund ist, wir mußten Platz bei der Nachsaat sparen und so wachsen die Bohnen später in 2 Etagen. Das dies funktioniert, haben wir schon im Anbau in den Vorjahren gesehen, da wir mit Kletterbohnen unseren gepflasterten Hof begrünt haben, als der Wein noch nicht groß war. Die Erde ist wieder Kompost, den wir aber hier noch ein wenig aufgekalkt haben.

Mein Bohnenprojekt: Das Saatgut geht auf

In den einzelnen Töpfen regt sich Leben! 31. Mai 2025: In Topf Nummer 3 (INCBN_01547 aus Kuba) sind alle 3 Bohnen gekeimt. Auch wenn 2 Keimlinge ein wenig gerupft aussehen. Ich hoffe aber, daß das Herz in Ordnung ist und die Pflanzen weiter wachsen. 1. Juni 2025 In Topf 5 (INCBN_07540 aus der Türkei) In Topf 6 (INCBN_00647 aus Georgien) hat sich eine kräftige Pflanze gezeigt.  6. Juni 2025 Topf 2 (INCBN_00035 aus Brasilien) ist man erwacht! Sieht aber sehr lediert aus. Topf 1 (Meccearly) regt sich, will aber nicht so richtig in die Gänge kommen. Topf 4 (INCBN_00175 aus Österreich): Schweigen.

Die Sorten unserer Bohnenwissenschaft

Nun sind die ersten Bohnen unserer kleinen Bohnen-Wissenschaft ausgesät. Ich hatte noch alte Mitscherlichgefäße (die weißen Töpfe), die ich hier nutzen wollte. Denn Prof. Mitscherlich hatte diese Gefäße vor vielen jahren speziell für die Wissenschaft erfunden. Und schließlich geht es in diesem Increase-Versuch um echte Wissenschaft. Eigentlich gehört zu diesen Gefäßen noch eine Unterschale, die waren aber damals nicht auffindbar, als diese Mitscherlichgefäße vor dem Schrott gerettet wurden. Der Versuch geht aber ohne Unterschalen, weil wir hier nicht den Wasserverbrauch der Bohnen messen wollen. Das wäre nur für eine Versuchsanordnung zur Dürre-Resistenz nötig, aber soweit sind wir noch nicht. Uns geht es in diesem Versuch nur, ob diese ausgewählten Bohnensorten an unserem Standort überleben, wachsen und Ernte bringen. Es kann also passieren, daß hier nichts wächst. Und Ertrag oder Wachstum gleich NULL ist in der Wissenschaft auch ein Ergebnis. Diesen Fakt sollte man immer im Hinterkop...

Start unserer Wissenschaftsreise

21. Mai 2025 Lange haben wir auf diese kleinen Schätze gewartet. Und nun lag der Brief gestern am späten Nachmittag in unserem Briefkasten! Die Bohnen-Samen für unsere kleine wissenschaftliche Bohnenreise sind angekommen! Denn wir haben uns schon vor längerer Zeit für das INCREASE-Bohnenprojekt beworben.  Worum geht es bei INCREASE? INCREASE orientiert sich an den Grundsätzen der Europäischen Kommission “offene Wissenschaft, offene Innovation und weltoffen” und nutzt digitale Technologien, um Wissenschaft und Innovation kollaborativer und globaler zu machen. Zu diesem Zweck testet das Projekt einen dezentralen Ansatz zur Erhaltung genetischer Ressourcen durch die Einrichtung eines Citizen Science Experiment . &. Ziel ist es, Wissen über die Artenvielfalt von Hülsenfrüchten zu verbreiten und die Bürger in Evaluierungs- und Konservierungsaktivitäten sowie in den Austausch und Austausch von Saatgut über ein speziell entwickeltes Unternehmen einzubeziehen. Es geht also um Bürgerwis...

Garten-Führung zum Rendezvous im Garten

  Rendezvous im Garten "Gärten aus Stein – Steine in Gärten" - bei uns am 7. Juni 2025 Naturnah gärtnern im Hof und Garten Beginn der Führung 10:00 Uhr am 7. Juni 2025, im Fuhnegarten . Ort siehe weiter unten auf dieser Seite! Anmeldung durch Online-Ticketkauf erforderlich! Wir sind die Geschwister Dipl.-Ing. agr. Katrin Hintz und Dipl.-Ing. agr. Holger Hintz und haben an der MLU Halle-Wittenberg Landwirtschaft studiert. Wir bieten Ihnen an diesem Tag eine  fachkundige Führung zum Thema naturnahes urbanes Gärtnern im Topf und im Garten mit Gemüse, Kräutern und Blumen . Egal ob auf Hof-Pflaster oder im Gartenbeet, Pflanzen können überall wachsen! Dabei zeigen wir, wie man in einem kleinen Hof auf Pflaster Kräuter, Gemüse und Wein anbauen kann, damit es im Hof kühler und schöner wird. Wie kann man gepflasterte Flächen nutzen? Außerdem zeigen wir Ihnen unseren sonst nicht zugänglichen Kräuter-Nutzgarten bei einer fachkundigen Führung zum Anbau der Pflanzen in Zeiten des Klimawa...

Mein neues Hügelbeet

  Wer kennt das nicht: Der Kompost ist voll und es liegt immer noch ein Haufen vom Rückschnitt der Gräser, Kräuter und Stauden aus dem Frühjahr auf dem Beet, welches Sie jetzt nach den Eisheiligen bepflanzen wollen?! Ganz einfach, dann verbuddele ich einfach das Ganze unter der Erde. Und schon habe ich mein tolles Hügelbeet! Wer jetzt fragt, warum ich kein Hochbeet dafür baue?  Ganz einfach: Ein Hochbeet ist ein Kasten. Bei Holz oder Metall kommt innen noch eine Schutzfolie aus Plastik, damit das Hochbeet länger hält. Wer jetzt alles schön dicht macht, der vergißt: Es kommt keine Luft mehr in den Kasten. Bei Staunässe fängt alles im Boden an stinkig zu faulen, was ich nicht will. Sauerstoffarme Rotte ist aber der Feind des Gärtners. Denn ich will im Boden eine positive Rotte mit Sauerstoff. Diese hilft meinen Bodenorganismen dabei, Tonhumuskomplexe im Boden zu bilden. Das erhöht die Bodenfruchtbarkeit nachhaltig, was mir als Gärtner wieder viel Freude bereitet. Und: Hochbeete ...

Gartenführung im Fuhnegarten

  Schon einmal vormerken und Tickets sichern! Fachkundige Führung in unserem Fuhnegarten in Baalberge! Infos: https://www.fuhnegarten.de

Meine Saatguttauschbox

Schon an unserem Tor die Box gesehen? Das ist unsere Saatgut-Tausch-Box! Bei dieser Box habe ich mich von den Saatgut-Bibliotheken in Niederösterreich inspirieren lassen. Dort sollen sie zum Erhalt alter regionaler Sorten dienen. Dort nimmt man Saatgut mit, baut es an, erntet neues Saatgut und bringt dieses in die Bibliothek zurück. Dann müßte ich aber für die Erstausstattung der Box sorgen und es dauert mir zu lange. Ich möchte die Box aber mit dem Thema Restsaatgut erweitern, welches man vielleicht noch übrig hat. So kann diese Box ab sofort Nutzen für alle bringen. Doch was soll diese Box und wie funktioniert es? Ganz einfach: Wer etwas hineinpackt, darf etwas mitnehmen! Egal ob Blumen oder Gemüse, hier wird getauscht! Du hast Restsaatgut in der Tüte und möchtest es nicht wegwerfen? Du hast eine samenechte Sorte und möchtest diese teilen? Du bist auf der Suche nach mehr Vielfalt im Garten? Dann tausche Dein Saatgut über diese Box! Wichtig: Das Saatgut braucht eine Beschriftung, dami...

Sozialer Wohnungsbau im Garten

  Alle reden vom sozialen Wohnungsbau. Und das der teuer sei. Ich habe mich in meinem Garten umgeschaut und festgestellt, daß da noch Platz für 2 weitere Nistkästen ist. Damit habe ich jetzt jede Ecke genutzt, wo ich hoffe, Brutgäste beherbergen zu können. Und das mein sozialer Wohnungsbau nicht teuer sein muß, habe ich gemerkt, als ich die Nistkästen gekauft habe. Meisen und andere Vögel sind reichlich in meinem Garten. Nun müssen sie nur noch einziehen.  Ich freue mich jedenfalls darauf.

15. Februar - weltweiter Tag des Regenwurms

Ja es gibt ihn, den Tag zu Ehren des Regenwurms ! Dieser Tag des Regenwurms findet immer am 15. Februar statt. Denn ohne den Regenwurm würden unsere Böden veröden und an Fruchtbarkeit verlieren. So finde ich es toll, daß man unserem Kumpel, dem Regenwurm diesen Ehrentag geschenkt hat. Der Tag des Regenwurms wurde um das Jahr 2005 von Naturschützern eingeführt. Die Regenwürmer sind im Erdboden lebende, gegliederte Würmer aus der Ordnung der Wenigborster. In der Schweiz leben derzeit etwa 40, in Österreich 62, in Deutschland 39, in Europa etwa 400 und weltweit etwa 3000 Regenwurmarten.  Damit das so bleibt, müssen wir uns schon ein wenig bemühen! Wir verzichten zum Beispiel auf mineralische Dünger und Pflanzenschutzmittel, die unseren kleinen Würmern schaden könnten. Besser achten wir darauf, daß unsere kleinen Freunde im Boden immer genug Futter finden, damit sie dem Boden helfen können, kostbaren Humus aufzubauen. Das machen wir durch Mulch und Düngung mit gutem Kompost. Nur so kö...

Kleine Futterdose für Wintervögel

  Damit es auch im nächsten Jahr in meinem Garten so richtig zwitschert, gibt es von mir im Winter Futter für die kleinen Federviecher. Jetzt am Anfang des Winters spielt noch das normale Körnerfutter aus dem Fachhandel die große Rolle. Denn im Moment haben die Wintervögel auf Winterstoffwechsel umgestellt. Doch später im Winter, besonders Richtung Frühjahr, stellt sich der Stoffwechsel der Vögel wieder um für das Sommerhalbjahr. Dann brauchen Sie wieder mehr Fett und Eiweiß. Man merkt das auch in der Vogelfütterung, wenn scheinbar am Beginn des Winters noch kaum an den Fettknödeln geknabbert wird und man sich fragt, warum das so ist. Aber damit die kleinen Vögel wie Meise und Kleiber schon kosten können, was es noch außer Körnern gibt, habe ich schon einmal kleine Futterdosen gebastelt. Auch wenn ich weiß, daß die Vögel noch nicht daran gehen werden. Der Bau dieser Dosen geht ganz einfach: Kleine Blechdosen (z.B. für Erbsen oder Mais) habe ich nicht mit der Reißöse geöffnet. Denn...

Adventskalender 2024

  Gute Nachricht für alle Freunde meiner Online-Adventskalender!  Auch 2024 gibt es wieder einen Adventskalender mit meinen Kumpelkatzen. Oder auch Katzenkumpels. Und wer noch einmal einen Blick auf die Kalender der Jahre zuvor werfen möchte, kann dies hier gerne machen: https://gourmetkater.com/public/Adventskalender/ Viel Spaß beim Anschauen! (Natürlich erst, wenn es soweit ist)

Ist fleißig sein im Garten gleich klug?

Sie werden sich fragen, was in den letzten Monaten so los war. Da muß ich sagen, nicht viel. Denn so trocken, wie die Saison begonnen hat, so ging der Sommer weiter. Erst das trockene Frühjahr. Gut, dann folgte eine feuchte Phase, die ich aber nicht als "naß" oder gar "verregnet" bezeichnen möchte! Denn kurze Huschen von Regen sind bei uns normal. Aber so unendlich lange Phasen ohne Regen? Das kenne ich aus meiner Kindheit nicht! Also von "verregnetem Sommer" kann icht nicht sprechen. Bei mir im Garten war es heiß und trocken. Und so habe ich den Sommer mit der Gießkanne verbracht. Die Ernte war deshalb mager. Wenig Obst wegen der Spätfröste im Frühjahr und die Blumenpracht hat sich auch im dürren Rahmen gehalten. Aber so ist es eben mit dem Garten: Man muß nehmen, wie es kommt. Unsere NATUR im GARTEN-Freunde in Österreich und anderen Ländern haben zur Zeit zu viel Wasser, bei mir hängen die Blüten den Kopf vor Durst. Manchmal sind die Schätze eben ungerec...

Was heißt hier Wonnemonat!

Ja, liebe Leser. Da ist er, der Wonnemonat Mai. Aber was heißt denn eigentlich Wonnemonat. Denn mit Wonne (Gefühl der Beglückung, höchster Freude) hat dieser Monat nicht viel gemeinsam. Eigentlich haben wir ja schon wieder Dürre. Und beim Schleppen der Gießkannen kommt mir kein Wonnegefühl. Immer hieß es, es würde Regen geben. Gab es aber nicht! Der Wonnemonat hat ja auch nichts mit Wonne zu tun! Denn Karl der Große führte im 8. Jahrhundert den Namen Wonnemond ein (eigentlich althochdeutsch „wunnimanot“ = Weidemonat), der darauf hinweist, dass man in diesem Monat das Vieh wieder auf die Weide treiben konnte. Das mag den Viechern ja auch Wonne bereitet haben, aus den dunklen Ställen an die frische Luft zu kommen. Mir bringt dieser Mai aber nur Muckies, denn so eine 10-Liter-Gießkanne wird eben nicht leichter, je mehr man sie trägt. Und was macht der Garten nach dem Frosteinbrüchen? Der Wein in Baalberge hat wieder gut ausgetrieben und auch noch Gescheine (Bütenstände) angelegt. In Bernb...

Demnächst beim Gourmetkater:

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